Blicken, nicken, tanzen - Kommunikation im Tango Argentino

Blicken, nicken, tanzen

Wie im Tango Argentino miteinander kommuniziert wird

Ein Feature von Anne-Rose Heck  

Sendung: Samstag 17.09.2022 9.05 bis 9.30 Uhr

Seit 2009 gehört der Tango Argentino zum immateriellen Weltkulturerbe der UNESCO. Der Tanz fasziniert auf vielfältige Weise: durch die besondere Musik, das körperliche Miteinander beim Tanz und den speziellen Dialog der Partner. Der fängt nicht etwa mit dem ersten Takt an, sondern schon weit davor – per Blickkontakt.

Genau das hat Autorin Anne-Rose Heck bei einer Reise nach Südamerika tief beeindruckt: die kommunikativen Prozesse, die beim Tango ablaufen. Wie funktioniert das Führen und Folgen eigentlich genau? Was ist dabei wichtig? Wie werden Impulse vom Führenden gesetzt? "Führen bedeutet im Tango nicht 'etwas bewegen', sondern 'uns bewegen' hat dazu schon die in Argentinien sehr angesehene deutsche Tango-Tänzerin Nicole Nau ausgeführt. Dass der Tango gerade auch Menschen mit Beeinträchtigungen einen sehr innigen Zugang ermöglicht, ist eine weitere Facette seiner Faszination. Anne-Rose Heck hat hingeschaut, zugehört und: ausprobiert!


Das Bild ganz oben zeigt Tangotänzer:innen im Hafenviertel La Boca - Buenos Aires (IMAGO / imagebroker).

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Redaktion: Ursula Thilmany-Johannsen, Michael ThieserJochen Marmit, Thomas Bimesdörfer, Dagmar Scholle

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