Menschen demonstrieren gegen Antisemitismus und Terror (Foto: SR)

Vorwurf Antisemitismus

Vom Umgang mit einem scharfen Schwert

Von Heike Brunkhorst und Roman Herzog  

Sendung: Samstag 23.04.2022 9.05 bis 10.00 Uhr

Gegen Judenhass heute vorzugehen ist notwendig. Das hat nicht erst der Anschlag auf die Synagoge von Halle gezeigt. Doch taugt eine institutionalisierte Definition von Antisemitismus tatsächlich, um jüdisches Leben zu schützen? Als "scharfes Schwert" bezeichnete Felix Klein, Bundesbeauftragter für jüdisches Leben, den Vorwurf des Antisemitismus. Mit ihm müsse verantwortungsvoll umgegangen werden. Ob das geschieht, und ob tatsächlich genug gegen Antisemitismus getan wird, der ganzüberwiegend von rechts, aber auch aus der Mitte der Gesellschaft kommt, daran gibt es Zweifel.

Stattdessen, so die Autoren des Features, nimmt die langjährige Regierungspolitik vor allem Kritik an der Politik des Staates Israel in den Fokus. Das führte nicht nur zu Protesten von Intendanten führender Kultureinrichtungen, die eine weltoffene Debatte in Gefahr sehen. Auch Jüdinnen und Juden, die sich kritisch zum Zionismus oder zur israelischen Siedlungspolitik äußern, stehen plötzlich unter Antisemitismusverdacht. (WDR)



Das Symbolbild ganz oben zeigt Menschen, die gegen Antisemitismus und Terror demonstrieren (Archivfoto: SR Fernsehen).

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