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Pandemie und Religion

Herausforderung für das Gottvertrauen

Von Michael Reitz  

Sendung: Freitag 15.04.2022 11.04 bis 11.30 Uhr

Nicht erst seit Albert Camus‘ berühmtem Roman "Die Pest" aus dem Jahr 1947 wissen wir: Religionen gerieten mit dem Auftreten von Seuchen und Epidemien schon immer auf den Prüfstand. Angesichts des massenhaften Elends gerieten das Gottesbild und der Glaube an den guten Sinn der Schöpfung unter Druck. Das menschliche Selbstverständnis wurde durch die plötzlich auftauchenden todbringenden Krankheiten erheblich in Frage gestellt.

Auf grausame Weise erfuhr der Mensch seine Wehrlosigkeit. Manche Historiker meinen, dass die verheerende Pest des 14. Jahrhunderts, die komplette Landstriche entvölkerte, mitverantwortlich war für die Reformation.

Im Rückblick auf mittlerweile zwei Jahre Corona-Pandemie ist zu fragen: Welche seelischen und seelsorgerischen Bewältigungsstrategien bieten sich an, wie verändern sich Inhalte, welche Rolle spielen sie im gesellschaftlichen Diskurs?



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