Ein ausgetrockneter und tief zerfurchter Ackerboden (Foto: IMAGO / Manngold)

Bodenschutz ist Christenpflicht

Die Verantwortung der Kirchen im Umgang mit ihrem Land

von Brigitte Lehnhoff  

Sendung: Samstag 19.06.2021 9.05 bis 09.30 Uhr

Experten warnen vor einem Boden-Burnout. Soll heißen: Böden sind übernutzt und ausgelaugt.

Die UN-Landwirtschaftsorganisation FAO kam in einer Studie zu dem Ergebnis, dass ein Drittel der weltweit nutzbaren Böden von schlechter Qualität ist. Und dass die Menschheit jedes Jahr etwa zehn Millionen Hektar fruchtbaren Boden verliert. Umwelt- und Naturschützer fordern deshalb einen nachhaltigen Umgang mit Land. In der Pflicht sehen sie auch die großen christlichen Kirchen, die in Deutschland über Grundeigentum in nennenswertem Umfang verfügen.

Landwirtschaftlich nutzbare Flächen sind in der Regel verpachtet. Zwar versuchen immer mehr kirchliche Verpächter, über die Pachtverträge Einfluss auf die Bewirtschaftung ihrer Flächen zu nehmen. Kritiker meinen aber, dass die Kirchen nicht genug tun, um ihrer Verantwortung für den Schutz des Bodens gerecht zu werden. Und dass sie damit eine große Chance vertun.


Das Bild ganz oben zeigt einen ausgetrockneten Ackerboden (Foto: IMAGO / Manngold).

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