Hans Küng (Foto: dpa)

Hans Küng - Lebenslänglich Reformator

Zum Tode des katholischen Theologen und Kirchenkritikers

von Jörg Vins  

Sendung: Samstag 10.04.2021 9.05 bis 9.30 Uhr

Hans Küng war einer der berühmtesten Theologen seiner Zeit. Schon lange vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil entwarf er eine Vision von Kirche, wie sie dann im Konzil selbst diskutiert und beschlossen wurde. Aber er vermied es, in der kirchlichen Hierarchie aufzusteigen. Er legte sich mit dem Papst und seinem Machtanspruch an und forderte mit teils harten Worten Reformen ein.

1979 entzog die Deutsche Bischofskonferenz Küng unter anderem wegen seiner Kritik am Dogma der päpstlichen Unfehlbarkeit die Lehrerlaubnis. Ein entscheidender Einschnitt. Danach lehrte der Theologe weiter als fakultätsunabhängiger Professor in Tübingen.

1995 gründete er gemeinsam mit Karl Konrad Graf von der Groeben die Stiftung Weltethos, die sich der interkulturellen und interreligiösen Forschung und Bildungsarbeit verschrieben hat.

Jörg Vins über das Leben und Wirken des streitbaren Vordenkers, der am Dienstag, 6. April, im Alter von 93 Jahren in seiner Wahlheimat Tübingen gestorben ist.

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