Die Kunst, von der Kunst zu leben

Die Kunst, von der Kunst zu leben

Ein Feature über die prekäre Lebenslage von Künstlern

Von Egon Koch  

Sendung: Pfingstmontag 10.06.2019 11.04 bis 12.00 Uhr

Obwohl heute einzelne Kunstwerke für Millionen Euro versteigert werden, hangeln sich viele deutsche Künstler mit Hungerlöhnen durchs Leben. 80 Prozent müssen einer Nebentätigkeit nachgehen. Ihre prekäre Lebenslage lässt kaum Spielraum, sich finanziell abzusichern – Altersarmut ist programmiert.

Gernot Bubenik und Lisa Peters sind Künstler aus zwei Generationen. In den 1960er Jahren wurde Bubenik gefeiert. Dann setzte er sich für die Gründung der Künstlersozialkasse ein, was dem Kunsthandel missfiel. Im Alter lebt er nun am Existenzminimum.

Meisterschülerin Peters steht am Anfang ihrer Karriere. Mit Nebenjobs hält sie sich finanziell über Wasser. Im "Bedingungslosen Grundeinkommen" sähe sie eine Chance, nur noch Kunst zu machen.

Das Feature geht der Frage nach: Was ist unserer Gesellschaft die Kunst überhaupt wert?

FeatureZeit

An Feiertagen (außer sonntags) zwischen ca. 11.04 und 12.00 Uhr

Die "klassische" Hörfunk-Dokumentation. Radiophone Darstellung von Zeitthemen, Angebote zur Beteiligung am gesellschaftlichen Dialog.

Kontakt: feature@sr.de

Redaktion: Michael ThieserJochen Marmit, Thomas Bimesdörfer, Dagmar Scholle

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