Flusslandschaft im Inuit-Gebiet Nunavut, Kanada (Foto: dpa / picture alliance / arte / Philipp Cottier)

Eine Zeit zu feiern, eine Zeit zu trauern

Ein Feature über das kanadische Inuit-Territorium Nunavut zwischen Jubiläum und Krise

Kai Clement  

Sendung: Dienstag, Erster Weihnachtsfeiertag 25.12.2018 11.04 bis 12.00 Uhr

Nunavut: das ist die Magie des kanadischen Nordens. Das Territorium erstreckt sich von der Hudson Bay im Süden bis hoch in die Arktis und grenzt an Grönland. Es ist um ein Vielfaches größer als Deutschland und doch leben dort nur rund 36.000 Menschen.

Vor 25 Jahren wurde die Gründung mit dem "Nunavut Act" beschlossen, 1999 wurde sie dann vollzogen. Immer am 9. Juli feiert der Landstrich sich beim so genannten Nunavut Day selbst, vor allem das reiche Erbe seiner Inuit-Bevölkerung. Zugleich hat gerade erst die Gesundheitsministerin Pat Angnakak gewarnt, Nunavut stecke in der Krise.

Einer von vielen Brennpunkten ist das malerisch zwischen Fjord, Gletschern und Bergen gelegene Pangnirtung mit seinen nur 1400 Einwohnern. Allein in zwei Wochen im Februar gab es dort zwölf Selbstmordversuche - vornehmlich unter jungen Menschen.

FeatureZeit

An Feiertagen (außer sonntags) zwischen ca. 11.04 und 12.00 Uhr

Die "klassische" Hörfunk-Dokumentation. Radiophone Darstellung von Zeitthemen, Angebote zur Beteiligung am gesellschaftlichen Dialog.

Kontakt: feature@sr.de

Redaktion: Michael ThieserJochen Marmit, Thomas Bimesdörfer, Dagmar Scholle

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