Grenzbeamte am Zaun zwischen Belarus und Polen (Foto: picture alliance/dpa/AP | Maciek Luczniewski)

Flüchtlingsdrama an der Grenze Polen/Belarus ist nicht vorbei

Von Martin Adam  

Sendung: Samstag 17.12.2022 17.30 bis 18.00 Uhr

Der polnische Grenzschutz registriert pro Monat etwa 1000 Versuche, die polnisch-belarussische Grenze zu überwinden. Nach wie vor befinden sich Geflüchtete im Wald- und Sumpfgebiet an der Grenze und hoffen auf eine Chance, aus Belarus in die EU zu gelangen. Manche schaffen es, den mehr als fünf Meter hohen Zaun zu überwinden – mutmaßlich mit belarussischer Hilfe. Auf polnischer Seite versuchen Ehrenamtliche den Ge­flüchteten zu helfen. Sie selbst müssen dabei fast konspirativ vorgehen. Denn die polnischen Sicher­heitskräfte versuchen, Geflüchtete über die Grenze nach Belarus zurückzudrängen.

Flüchtlingsdrama an der Grenze Polen/Belarus ist nicht vorbei
Audio [SR 2, Martin Adam., 17.12.2022, Länge: 22:49 Min.]
Flüchtlingsdrama an der Grenze Polen/Belarus ist nicht vorbei
Jeden Monat versuchen etwa 1000 Geflüchtete, den mehr als fünf Meter hohen Zaun an der Grenze zwischen Belarus und Polen zu überwinden. In Polen werden sie von ehrenamtlichen Helfern erwartet - und auch vom Grenzschutz, der versucht, sie zurück zu drängen

(ARD)


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Redaktion: Michael Thieser, Katrin Aue

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