Der Amazonas nach vier Jahren Bolsonaro

Gesetzloses Gebiet

Der Amazonas nach vier Jahren Bolsonaro

Anne Herrberg  

Sendung: Samstag 08.10.2022 17.30 bis 18.00 Uhr

Die Morde an dem britischen Journalisten Dom Phillips und dem Indigenen-Experten Bruno Pereira zeigen, wie gefährlich es in der Amazonas-Region geworden ist – vor allem für diejenigen, die gegen die fortschreitende Zerstörung des Regenwaldes ankämpfen oder darüber berichten.

Indigene als Wächter des Amazonas

In seiner Amtszeit schwächte Präsident Bolsonaro systematisch Gesetze und Kontrollen, entzog den Behörden Finanzierung und Personal, zensiert Mitarbeiter, mit der Presse zu sprechen.

Das gibt denen Rückenwind, die das Ökosystem immer weiter ausbeuten: Holzfäller, Goldgräber, Viehzüchter, aber auch internationale Unternehmen. Die Abholzung hat Rekordwerte erreicht. An vorderster Front stehen dabei vor allem Brasiliens Indigene. Sie verstehen sich als Wächter des Amazonas - und geraten dadurch in Konflikte mit den Kriminellen. Große Teile des Amazonas-Gebietes sind heute gesetzlose Territorien, in denen die organisierte Kriminalität die Kontrolle übernommen hat. (ARD)


Die Reportage

Im langen Samstag auf SR 2 KulturRadio

Samstags 17.30 - 18.00 Uhr
(ca. 9 mal im Jahr als ARD radio feature von 17.04 - 18.00 Uhr)

Die Reportage: Dokumentation und Hintergrund, authentisch, informativ, gründlich recherchiert - von profilierten Journalisten, insbesondere den ARD-Auslandskorrespondenten.

Kontakt: feature@sr.de

Redaktion: Michael Thieser, Katrin Aue

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