Demonstranten stehen mit Fotos von NSU-Opfern vor dem Gericht in München. (Foto: picture alliance / dpa | Karl-Josef Hildenbrand)

10 Jahre nach der Selbst-Enttarnung des NSU

Hat Deutschland aus zehn Morden gelernt?

Von Jana Lange und Holger Schmidt  

Sendung: Samstag 11.12.2021 17.30 bis 18.00 Uhr

Was genau ist passiert, warum konnten die Sicherheitsbehörden den rechten Terror nicht rechtzeitig entdecken? Immer noch gibt es viele offene Fragen, die auch der NSU-Prozess nicht klären konnte. Gut zehn Jahre, nachdem der "Nationalsozialistische Untergrund" sich selbst enttarnte, gehen die Reporter den Fragen nach.

Sie befragen Seda Basay-Yildiz, die im Prozess die Familie des in Nürnberg ermordeten Enver Şimşek vertrat. Nicht nur die Mörder, auch die Sicherheitsbehörden verletzten in ihren Augen die Menschenwürde der Opfer.

MDR-Journalist Gunnar Breske berichtete für die ARD. Im Gerichtssaal wurde er mit Bekannten aus seiner Jugendzeit konfrontiert. Beide fragen sich: Wie konnte es so weit kommen, was haben wir als Gesellschaft daraus gelernt? (SWR)


Das Bild ganz oben zeigt Demonstranten, die mit Fotos von NSU-Opfern vor dem Gericht in München stehen (Foto:dpa).


Die Reportage

Im langen Samstag auf SR 2 KulturRadio

Samstags 17.30 - 18.00 Uhr
(ca. 9 mal im Jahr als ARD radio feature von 17.04 - 18.00 Uhr)

Die Reportage: Dokumentation und Hintergrund, authentisch, informativ, gründlich recherchiert - von profilierten Journalisten, insbesondere den ARD-Auslandskorrespondenten.

Kontakt: feature@sr.de

Redaktion: Michael Thieser, Katrin Aue

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