Die olympischen Ringe auf einer Flagge. (Foto: dpa)

Vor Beijing2022

Olympia-Nationalismus in China und Boykott-Aufrufe

Von Benjamin Eyssel und Steffen Wurzel  

Sendung: Samstag 13.11.2021 17.30 bis 18.00 Uhr

In knapp drei Monaten beginnen in Peking bzw. Beijing die Olympischen Winterspiele. Die chinesische Hauptstadt ist die erste Stadt in der Olympia-Geschichte, die nach Sommerspielen (2008) auch Winterspiele austragen darf. Chinas staatliche Medien machen seit Monaten Stimmung für Olympia. Die kommunistische Staatsführung inszeniert die Winterspiele als nationalistisches Mega-Projekt.

Covid19 spielt im Ausgangsland der Corona-Pandemie zwar kaum noch eine Rolle, trotzdem sind die Bedingungen restriktiv: Publikum aus dem Ausland ist nicht zugelassen. Einreisende Athletinnen, Journalisten und Begleitteams dürfen sich während der Spiele nur zwischen Hotels und Wettkampfstätten bewegen, in einer strikt vom Rest Chinas abgeschirmten Blase.

Aus dem Ausland kommen angesichts chinesischer Menschenrechtsverletzungen Boykottaufrufe: In zahlreichen Staaten fordern nichtstaatliche Organisationen und Aktivisten die Politik auf, im Februar nicht zu den Spielen nach Beijing zu reisen. (ARD)

Das Bild ganz oben zeigt die olympischen Ringe auf einer Flagge (Foto: dpa).



Die Reportage

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(ca. 9 mal im Jahr als ARD radio feature von 17.04 - 18.00 Uhr)

Die Reportage: Dokumentation und Hintergrund, authentisch, informativ, gründlich recherchiert - von profilierten Journalisten, insbesondere den ARD-Auslandskorrespondenten.

Kontakt: feature@sr.de

Redaktion: Michael Thieser, Katrin Aue

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