UN-Menschenrechtsrat in Genf (Foto: dpa)

Wenn Flüchtlingsschutz an Grenzen stößt

70 Jahre Genfer Konvention

Von Antje Diekhans und Marc Engelhardt  

Sendung: Samstag 14.08.2021 17.30 bis 18.00 Uhr

Am 28. Juli 1951 wurde in Genf ein völkerrechtliches Abkommen unterzeichnet, das Flüchtlingen erstmals in der Geschichte grundlegende Rechte einräumt. So gewährt die Genfer Flüchtlingskonvention denen Schutz, die wegen Religion, Rasse, Nationalität, politischer Überzeugung oder Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe verfolgt werden.

70 Jahre später besteht dieser Schutz allerdings oft nur auf dem Papier. Das zeigt sich im Mittelmeer, wo der EU schwere Verstöße gegen die Konvention zur Last gelegt werden.

Zwar sind weltweit so viele Menschen wie noch nie auf der Flucht. Doch aufgenommen werden sie vor allem in den ärmsten Ländern der Erde, etwa in Uganda. Dort leben Flüchtlinge in Dörfern statt in Camps, dürfen arbeiten und sich ein Leben aufbauen. Leicht ist das Leben für die oftmals traumatisierten Menschen dennoch nicht: Auch deshalb, weil viele Einheimische die Flüchtlinge beneiden. (ARD)



Die Reportage

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(ca. 9 mal im Jahr als ARD radio feature von 17.04 - 18.00 Uhr)

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Redaktion: Michael Thieser, Katrin Aue

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