Mitarbeiter der Hilforganisation "Welthungerhilfe" verteilen in Port-au-Prince in Haiti Wasser aus einem Tanklaster (Foto: dpa)

Haiti in der Dauerkrise

Entführungen, Korruption und die Macht der Gangs

Von Anne Demmer  

Sendung: Samstag 19.06.2021 17.30 bis 18.00 Uhr

Haiti steckt in einer politischen Dauerkrise. Von dem Erdbeben vor mehr als zehn Jahren hat sich das Land nie richtig erholt. Brennende Barrikaden, Entführungen und die Gewalt von konkurrierenden Gangs prägen den Alltag des Karibikstaates.

Staatschef Jovenel Moise klammert sich an den Präsidentensessel. Er kann dabei auf die Unterstützung der US-Regierung und der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) zählen. Seit einem Jahr regiert er per Dekret. Ihm werden Korruption und enge Verbindungen zu kriminellen Banden vorgeworfen. Kritik wird mittlerweile auch von der Kirche laut.

Die einzige gute Nachricht: Der Karibikstaat ist trotz katastrophaler hygienischer Zustände von der Pandemie vergleichsweise verschont geblieben. (ARD)


Die Reportage

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(ca. 9 mal im Jahr als ARD radio feature von 17.04 - 18.00 Uhr)

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Redaktion: Michael Thieser, Katrin Aue

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