21. April 2021: Eine von der südkoreanischen Regierung anerkannten ehemaligen "Trostfrauen", die während des Krieges zur Arbeit in Japans Militärbordellen gezwungen wurden (Foto: picture alliance/dpa/kyodo)

Frühere Zwangsprostituierte

Dauerfehde zwischen Japan und Südkorea

Von Kathrin Erdmann  

Sendung: Samstag 12.06.2021 17.30 bis 18.00 Uhr

Die eine Seite findet, sie habe schon genug getan. Die andere Seite findet das nicht. Und so kehrt nie Ruhe ein: Seit Jahrzehnten herrscht Unfrieden zwischen Japan und Südkorea. Es geht um bis zu 200.000 Mädchen und Frauen, die im zweiten Weltkrieg von den kaiserlichen Truppen Japans als Zwangsprostituierte rekrutiert wurden.

Korea war damals japanische Kolonie, die meisten Mädchen und Frauen koreanischer Herkunft. Ein für beide Seiten hochemotionales und politisiertes Thema. Wer darüber kritisch berichtet, wird nicht selten angefeindet. (ARD)


Das Bild ganz oben zeigt eine von der südkoreanischen Regierung anerkannten ehemaligen "Trostfrauen", die während des Krieges zur Arbeit in Japans Militärbordellen gezwungen wurden (Foto: picture alliance/dpa/kyodo).


Die Reportage

Im langen Samstag auf SR 2 KulturRadio

Samstags 17.30 - 18.00 Uhr
(ca. 9 mal im Jahr als ARD radio feature von 17.04 - 18.00 Uhr)

Die Reportage: Dokumentation und Hintergrund, authentisch, informativ, gründlich recherchiert - von profilierten Journalisten, insbesondere den ARD-Auslandskorrespondenten.

Kontakt: feature@sr.de

Redaktion: Michael Thieser, Katrin Aue

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