14.02.2021: Das Kernkraftwerk Fukushima Daiichi der Tokyo Electric Power Co. in der Präfektur Fukushima (Foto: picture alliance/dpa/kyodo |)

Fukushima

Zehn Jahre nach dem Atom-Unglück

Von Kathrin Erdmann  

Sendung: Samstag 13.03.2021 17.30 bis 18.00 Uhr

Seebeben, Tsunami und drei Kernschmelzen: Vor zehn Jahren schaute die ganze Welt nach Japan. Viel ist seitdem passiert. Städte wurden wiederaufgebaut, Schutzmauern errichtet, die Arbeiten in dem havarierten Kernkraftwerk von Fukushima fortgesetzt, die Exportbeschränkungen für viele Produkte größtenteils aufgehoben.

Die Region Fukushima setzt wie keine andere in Japan auf erneuerbare Energien, Wasserstoff und Robotik, hat sich zu einem Vorreiter entwickelt. Und doch ist vieles nicht mehr, wie es war. Nur wenige Menschen sind in ihre alte Heimat zurückgekehrt, die Politik setzt weiter auf Atomkraft, in der Region soll 2022 ein erstes Kernkraftwerk wieder angefahren werden.

Kathrin Erdmann hat die damals am schlimmsten betroffenen Orte besucht. Sie hat mit Menschen gesprochen, die lieber voraus statt zurückblicken wollen. (ARD)


Mehr zum Thema im Archiv:

2011 in Japan: Prof. Jiré Gözen
Erinnerungen an Fukushima
Jiré Gözen, Professorin für Medien- und Kulturtheorie, hatte die Katastrophe von Fukushima am 11. März 2011 im 53. Stock des Mori-Towers von Tokio erlebt und war einige Monate später selbst in die Kriesenregion gereist. Im SR-Interview berichtet die Atomkraftgegnerin von ihren Erlebnissen in Japan.


Das Foto ganz oben zeigt das Kernkraftwerk Fukushima Daiichi der Tokyo Electric Power Co. in der Präfektur Fukushima (Foto: picture alliance/dpa/kyodo |)


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Redaktion: Michael Thieser, Katrin Aue

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