Februar 2011: Proteste auf dem Tahrir Platz in Kairo, Ägypten (Foto: picture alliance / dpa | Hannibal Hanschke)

Demokratie, Polizeistaat und Arabischer Frühling 2.0?

Was von der Revolution in Nordafrika blieb

Von Dunja Sadaqi  

Sendung: Samstag 13.02.2021 17.30 bis 18.00 Uhr

Vor gut zehn Jahren erschütterte der Tod eines Mannes eine ganze Region. Damals verbrannte sich der tunesische Gemüsehändler Mohamed Bouazizi selbst - aus Protest gegen die Willkür des Staates. Bouazizis Tod löste in Tunesien Massendemonstrationen aus, die zu einer Revolution führten. Der sogenannte Arabische Frühling verbreitete sich wie ein Lauffeuer - nicht nur in Nordafrika. Tunesien befindet sich nach dem Sturz von Langzeit-Präsident Ben Ali jetzt auf einem steinigen Weg zur Demokratie.

In den Nachbarstaaten sieht es weniger rosig aus. Das Königreich Marokko gilt als verlässlicher EU-Partner bei der Migration, doch agiert immer autoritärer gegen Regimekritikerinnen und -kritiker.

In Afrikas größtem Flächenstaat Algerien konnte eine neue breite Massen-Protestbewegung Langzeit-Machthaber Bouteflika absetzen. Doch die Corona-Pandemie kam dem Regime gerade recht. Was ist geblieben von der Wut in den Straßen und dem Willen zum Umbruch? Ein Blick nach Marokko, Algerien und Tunesien. (ARD)



Die Reportage

Im langen Samstag auf SR 2 KulturRadio

Samstags 17.30 - 18.00 Uhr
(ca. 9 mal im Jahr als ARD radio feature von 17.04 - 18.00 Uhr)

Die Reportage: Dokumentation und Hintergrund, authentisch, informativ, gründlich recherchiert - von profilierten Journalisten, insbesondere den ARD-Auslandskorrespondenten.

Kontakt: feature@sr.de

Redaktion: Michael Thieser, Katrin Aue

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