Eine Maschine der israelischen Fluglinie El Al (Foto: dpa / picture alliance / Boris Roessler)

Israels Luftfahrt

Über den Wolken ist die Freiheit nicht grenzenlos

Von Benjamin Hammer  

Sendung: Samstag 24.08.2019 17.30 bis 18.00 Uhr

Vor gut 70 Jahren, am 31. Juli 1949, startete der erste internationale Linienflug der israelischen Fluggesellschaft El Al. Heute ist die Luftfahrt für das im Nahen Osten weitgehend isolierte Israel unverzichtbar: Praktisch alle Ein- und Ausreisen erfolgen über den Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv.

Die Flagge von Israel (Foto: pixabay / RonnyK)

Israels Luftfahrt ist eng verknüpft mit der Geschichte des Landes und der angespannten Sicherheitslage: Passagiere, die mit El Al fliegen, werden manchmal stundenlang befragt, bevor sie in den Flieger steigen können. Während des Gazakrieges im Jahr 2014 stellten alle Airlines ihre Verbindungen nach Tel Aviv zeitweise ein – aus Sorge vor Raketenbeschuss. Nur El Al flog weiter. Bis heute halten sich hartnäckig Gerüchte, dass El Al-Maschinen mit einem Raketenabwehrsystem ausgerüstet sind.

Das Wirtschaftsunternehmen El Al kämpft mit mehreren Einschränkungen: Am jüdischen Feiertag Schabbat wird nicht geflogen. Außerdem darf El Al weite Teile des Nahen und Mittleren Ostens nicht überfliegen. Ein Flug nach Fernost verlängert sich somit um mehrere Stunden. Benjamin Hammer hat sich mit der sehr politischen Luftfahrt Israels beschäftigt. (ARD)


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