Schusswaffen (Foto: dpa)

"Das Recht, Waffen zu tragen und eine Miliz zu bilden"

Von Arthur Landwehr  

Sendung: Samstag 10.08.2019 17.30 bis 18.00 Uhr

Die große Emotionalität, mit der in den Vereinigten Staaten über Waffen und deren Kontrolle gestritten wird, hat tief in der Geschichte verankerte Ursachen. Im Kern sind es zwei Urerfahrungen, die das Verhältnis zu Waffen so anders geprägt haben, als das in Europa der Fall ist.

Da ist zu allererst die Geschichte der religiös motivierten Einwanderung. Die meisten waren in der Heimat Willkür und Verfolgung durch den Staat ausgesetzt. Es waren deren Nachfahren, die in der Verfassung das Gewaltmonopol des Staates aufhoben und den Bürgern das Recht gaben, die Waffe gegen einen Staat zu erheben, der ihre Freiheit bedroht.

Das zweite ist die Besiedlungsgeschichte im 19. Jahrhundert. Entlang des Trecks und im weiten Land war keine staatliche Institution vorhanden, die Schutz bieten konnte. Hier zählten Solidarität unter Nachbarn und die Fähigkeit zur Selbstverteidigung, um überleben zu können. (ARD)


Die Reportage

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(ca. 9 mal im Jahr als ARD radio feature von 17.04 - 18.00 Uhr)

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Redaktion: Michael ThieserJochen Marmit, Katrin Aue

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