Parteilogo Alternative für Deutschland (Foto: SR)

Provokation als Strategie - die AfD im Bundestag

Von Kilian Pfeffer  

Sendung: Samstag 08.09.2018 17.30 bis 18.00 Uhr

Bei der Bundestagswahl 2017 hat die selbsternannte "Alternative für Deutschland" 12,6 Prozent der Stimmen bekommen. Die 92 Abgeordneten der AfD demonstrieren bei ihren Auftritten im Bundestag fortwährend und unmissverständlich, dass sie weder mit den anderen Fraktionen noch mit dem parlamentarischen System der Bundesrepublik etwas zu tun haben wollen.

Die Mandatsträger der AfD sind Mitglieder des Deutschen Bundestags und agieren gleichzeitig als Protestpartei. Und die gezielten Provokationen haben bislang nicht dazu geführt, dass sich ihre Anhänger abwenden.

Für die Abgeordneten der anderen Parteien stellt der Umgang mit den AfD-Parlamentariern eine Herausforderung dar. Auffallend ist die verbale Schärfe und Rohheit, die seit dem Wahlerfolg der Rechtspopulisten Einzug in die Debatten unter der Reichstagskuppel gehalten hat. Manche Beobachter sprechen aber auch davon, dass die rechte Partei die anderen Fraktionen im Parlament zusammenschweißt.

ARD-Hauptstadt-Korrespondent Kilian Pfeffer über die ersten zehn Monate der AfD im Bundestag. (ARD)


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Redaktion: Michael ThieserJochen Marmit, Katrin Aue

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