Ein Mitarbeiter der GEKA (Gesellschaft zur Entsorgung von chemischen Kampfstoffen und Rüstungsaltlasten) (Foto: dpa / picture alliance / Philipp Schulze)

C-Waffen in Deutschland?

Wie die Bundeswehr für den Ernstfall plante

Von Christoph Heinzle, Lena Gürtler und Jennifer Lange  

Sendung: Samstag 04.08.2018 17.30 bis 18.00 Uhr

Nie wieder Krieg, nie wieder Auschwitz, nie wieder Chemiewaffen: Das hatte die junge Bundesrepublik nach den Schrecken des Zweiten Weltkrieges geschworen. Immer wieder dementierte die Bundeswehr deshalb, an der Beschaffung und am Einsatz von C-Waffen zu forschen. Doch jahrzehntelang geheim gehaltene Akten der Bundeswehr und der US-Regierung belegen nun, dass es solche Planungen sehr wohl gab. Von 1962 bis mindestens 1968 betrieb die Bundeswehr eine detaillierte Planung für chemische Kriegführung - als Vergeltung eines möglichen C-Waffen-Angriffs des Warschauer Pakts.

Auch heute noch ist die Debatte über C-Waffen von Propaganda, Desinformation und Halbwahrheiten geprägt, wie die jüngsten Beispiele in Syrien und Großbritannien zeigen. (NDR)


Die Reportage

Im langen Samstag auf SR 2 KulturRadio

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(ca. 9 mal im Jahr als ARD radio feature von 17.04 - 18.00 Uhr)

Die Reportage: Dokumentation und Hintergrund, authentisch, informativ, gründlich recherchiert - von profilierten Journalisten, insbesondere den ARD-Auslandskorrespondenten.

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Redaktion: Michael ThieserJochen Marmit, Katrin Aue

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