Zwei Briefumschläge in einer Briefwahlbox (Foto: SR)

Wahl spezial

Sondersendung zu den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg

Mit Peter Weitzmann  

Sendung: Sonntag 14.03.2021 18.04 bis 21.00 Uhr

Peter Weitzmann (Foto: Pasquale D'Angiolillo)
Peter Weitzmann (Foto: Pasquale D'Angiolillo)

In einer – gleich mehrfach - sehr speziellen Konstellation sind die Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg zur Wahl neuer Landtage aufgerufen. Mitten in der Corona-Pandemie, ein halbes Jahre vor der Bundestagswahl, in zwei Ländern mit sehr unterschiedlichen und sehr speziellen Ausgangslagen.

In beiden Ländern stehen mit Malu Dreyer (SPD, Rheinland-Pfalz) und Winfried Kretschmann (Grüne, Baden-Württemberg) profilierte und beliebte AmtsinhaberInnen zur Wiederwahl.

Mit Kretschmann könnte der erste (und einzige) grüne Ministerpräsident Deutschlands ein zweites Mal im Amt bestätigt werden. Die Frage, ob es ihm gelingt, seine Partei erneut zur stärksten Kraft in Baden-Württemberg zu machen, dürfte auch mit Blick auf die Ambitionen der Grünen bei der Bundestagswahl von besonderem Interesse sein.

Dirk van den Boom im Interview (Foto: SR)
Archivbild: Prof. Dirk van den Boom (Foto: SR Fernsehen)


In beiden Ländern wird auch die Koalitionsfrage besonders spannend werden. Wird aus grün-schwarz in Baden-Württemberg am Ende grün-rot-gelb, dürfte diese Konstellation auch für die Bundestagswahl zunehmend ins Gespräch kommen. Das gilt vor allem, wenn auch in Rheinland-Pfalz die schon regierende Koalition aus SPD, FDP und Grünen im Amt bleibt (wenn auch mit anderen internen Mehrheitsverhältnissen als im Nachbarland). Für mögliche andere Konstellationen gilt Ähnliches.

Alle aktuellen Hochrechnungen und Reaktionen aus den Ländern und aus Berlin gibt es im "Wahl spezial" auf SR 2 KulturRadio. Für die ausführliche Analyse der Ergebnisse wird der Politikwissenschaftler Prof. Dirk van den Boom zu Gast im Studio sein.


Die Sendungen "Voyages" und "JazNow" entfallen an diesem Wahlsonntag.


Hintergrund:

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Politikwissenschaftler Prof. Dirk van den Boom
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