Hörsaal, Universität des Saarlandes, Saarbrücken (Foto: Pasquale D'Angiolillo)

115 Millionen Euro für die Saar-Uni

Roswitha Böhm / Onlinefassung: Daniel Weiland   19.03.2019 | 18:00 Uhr

An der Saar-Universität wird in den kommenden 15 Jahren investiert. 115 Millionen Euro fließen in Neubauten und Sanierungsarbeiten, kündigten Innenminister Klaus Bouillon (CDU) und Uni-Präsident Manfred Schmidt in Saarbrücken an. Ein Großprojekt wird das Gebäude der Geisteswissenschaften.

In den nächsten Jahren sollen auf dem Campus der Saar-Universität vier Gebäude neu errichtet werden, weitere Gebäude saniert und umgebaut. 115 Millionen Euro stehen dafür zur Verfügung. Laut Innenminister kommt das Geld größtenteils vom Land, einige der Baumaßnahmen werden aber auch zu 50 Prozent mit Mitteln des Bundes finanziert.

Video [aktueller bericht, 19.03.2019, Länge: 2:59 Min.]
115 Millionen Euro für Bauprojekte an der Saar-Uni

Sanierungsarbeiten stehen unter anderem für das zweitgrößte Gebäude der Uni an: das Seminar- und Hörsaalgebäude für die Geisteswissenschaften. Das wurde 2017 nach einem Brand aus Sicherheitsgründen geschlossen. Weil es denkmalgeschützt ist, kann es nicht abgerissen werden.

Neue Gebäude für Pharmazie und Biophysik

Investitionen an der Saar-Uni
Audio [SR 3, Roswitha Böhm, 20.03.2019, Länge: 02:48 Min.]
Investitionen an der Saar-Uni

Bereits im Bau befindet sich ein neues Praktikumsgebäude für die Pharmazie. Zum Wintersemester 2020/21 soll das Gebäude bezogen werden können. Nebenan soll ein neues Zentrum für Biophysik entstehen.

Neben diesen Projekten hat der Innenminister einen Hochschulstandort-Entwicklungsplan vorgestellt. Der sieht vor, dass die bestehenden Gebäude der Uni auf Zustand und Sicherheit untersucht werden. Universitätspräsident Schmidt zeigte sich erfreut über die geplanten Investitionen. Er kritisierte aber, dass jahrzehntelang zu wenig in die bestehenden Gebäude geflossen sei, sodass man sie jetzt nicht mehr sanieren könne und neu bauen müsse.

Über dieses Thema hat auch die SR 3-Rundschau am 19.03.2019 berichtet.

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