Seehund im Eis (Foto: Zoo Saarbrücken)

Zoo-Tiere im Winter

Simin Sadeghi   24.01.2019 | 16:07 Uhr

Was machen Zoo-Tiere eigentlich im Winter, wenn die Temperaturen fallen und alles frostig wird? Manche von ihnen fühlen sich erstaunlicherweise dann erst richtig wohl. SR-Reporterin Simin Sadeghi hat dem Saarbrücker Zoo einen Besuch abgestattet und sich angeschaut, wem die Kälte zusetzt.

Seehunde lieben die Kälte
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Seehunde lieben die Kälte

Dabei hat sie unter anderem einen Stopp bei den Seehunden eingelegt. Bei ihrem letzten Besuch im Sommer waren die oft träge und lustlos, denn die heißen Tage vertragen die Tiere nicht so gut. Doch jetzt, da die Temperaturen fallen, werden sie aktiver und tollen ausgelassen im Becken herum. Für die kalten Monate haben sie sich seit Oktober einen ordentlichen Winterspeck angefressen, deshalb machen ihnen die frostigen Temperaturen nichts aus. Fünf bis sechs Kilo Fisch gab es da an jedem Tag.

Saarbrücker Pinguine wollen lieber ins Warme
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Saarbrücker Pinguine wollen lieber ins Warme


Aber nicht alle mögen es bitterkalt. Denkt man an Pinguine, denkt man unweigerlich an antarktische Kälte, Schnee und Eis. Doch die Pinguine des Saarbrücker Zoos halten es nur kurze Zeit in ihrem Außengelände aus. Humboldt-Pinguine wie die in Saarbrücken kommen meist nur an den Küsten von Peru und Chile vor und sind deshalb eher wärmere Temperaturen gewohnt. Deshalb flüchten die Tiere im Saarbrücker Zoo vor allem nachts lieber ins Warme.

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