Drangsal (Foto: SR1)

Drangsal

  10.05.2018 | 00:00 Uhr

In der Musikbranche ist Drangsal kein Unbekannter mehr. Seit über fünf Jahren ist der Rheinland-Pfälzer auf den deutschen Bühnen unterwegs. Vor kurzem ist sein neues Album "Zores" erschienen, mit dem er SR 1 auf dem Halberg besucht hat.

Max Gruber, wie Drangsal mit bürgerlichem Namen heißt, ist in Herxheim bei Landau aufgewachsen und brachte sich diverse Instrumente einfach selbst bei. Bereits als Jugendlicher wurde er unter anderem von Marilyn Mason inspiriert. Nach dem Abitur zog es dem Pfälzer nach Berlin, wo er bei einem Plattenlabel gearbeitet hat, um etwas zu machen, was nah am Musik machen dran ist. So hat er auch die andere Seite der Branche kennengelernt.

Sein erstes Album "Harieschaim" war - bis auf eine Ausnahme - ein rein englischsprachiges Album. "Ich hab gefühlt mein ganzes Leben auf Englisch getextet, weil ich dachte, Englisch ist die Amtssprache internationaler Pop-Musik und das will ich auch sein!", erzählt der Musiker. Doch der einzige deutschsprachige Song auf seinem Debütalbum hat dann für Drangsal ganz neue Türen für das neue Album "Zores" geöffnet: "Es war neu und noch nicht so erforscht für mich."

Für Max Gruber ist Drangsal der Künstlername und ein "loses Kollektiv". Er wird mit dem Namen angesprochen und bei Features so genannt. "Wenn mich jemand fragt, was ich eigentlich genau mache in der Band, dann antworte ich meistens mit: 'Ich bin Ideengeber und Buchhalter'."

Auch Thema in der SR 1 Sendung "Absolut Musik" am 10.05.2018.

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