SR 1 Moderator Daniel Simarro mit Lisa Andes und Hund Cliffi (Foto: SR 1)

Tanz mit dem Hund

  28.02.2020 | 12:36 Uhr

Wer gerne tanzt und zudem Hunde mag ist beim Dog Dancing genau richtig. Bei der Hundesportart geht es vor allem um Geschick, Kreativität und Rhythmusgefühl. Im April findet das internationale DogDance Turnier im Saarland statt. Mit dabei sind Lisa Andes und ihr Terrier Cliffi vom Dogdanceteam Saar.

Hundesport erfreut sich auch im Saarland zunehmender Beliebtheit. Die gemeinsame Bewegung macht Spaß und fördert nicht nur die Gesundheit von Hund und Herrchen oder Frauchen, sondern stärkt auch die Beziehung zwischen Zwei- und Vierbeiner. Die wohl musikalischste Sportart ist Dog Dancing.

Internationales DogDance Tunier

Dog Dancing Spaß
Audio
Dog Dancing Spaß
Lisa Andes und Cliffi im SR 1 Interview

Am 4. und 5. April findet das 9. internationale DogDance Tunier in Überherrn statt. Bereits 115 Starter haben sich für das Turnier angemeldet. Wer noch mit machen möchte, kann sich auch jetzt noch anmelden. Mit dabei sind auch Lisa Andes und ihr Terrier Cliffi vom Dogdanceteam Saar. Den Zuschauer erwarten Choreographien, in denen mit dem Hund getanzt wird oder, wie bei einer Zirkusnummer, Kunsttücke passend zur Musik aufgeführt werden.

Das Starterfeld ist vielfältig: "Wir werden vom blutigen Anfänger bis zu WM-Teilnehmern alles da haben und alles bieten können", erzählt Lisa Andes im SR 1 Interview. Vielfalt wird es auch bei den Hunden geben. "Dog Dancing ist eine Sportart für jede Hunderasse, vom Chihuahua bis zum Neufundländer". Pflichtelemente für die Choreographien wird es keine geben, der Kreativität sind also keine Grenzen gesetzt.

Dog Dancing macht Hund und Herrchen/Frauchen Spaß
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Dog Dancing macht Hund und Herrchen/Frauchen Spaß
Lisa Andes und ihr Terrier Cliffi haben SR 1 Moderator Daniel Simarro gezeigt, wie es geht.

Dog Dancing- Gesund für Mensch und Hund

Entstanden ist der Tanz mit Hund aus dem Obedience, der bekanntesten Hundesportart in Deutschland. Obedience, zu Deutsch "Gehorsam", wird häufig als Unterordnung oder Unterwerfung des Hundes verstanden. Damit können sich die meisten Anhänger des Sports jedoch kaum anfreunden. Vielmehr geht es um eine starke Verbindung und perfekt abgestimmte Kommunikation zwischen Mensch und Hund. Hierarchie und Unterwerfung spielen dabei keine Rolle.

Zum Obedience gehören zum Beispiel Basis-Übungen wie "Sitz", "Platz", oder "Bleib", Fuß laufen oder Apportieren. Die Übungen sollten mit größtmöglicher Präzision ausgeführt werden. Beim Dog Dancing werden Elemente aus dem Obedience mit Musik und tänzerischen Kunststücken zu einer Choreographie vereint. Dies erfordert ein hohes Maß an Konzentration und Körperbeherrschung. Am wichtigsten ist aber, dass der Hund Spaß und Freude am Sport hat.

Weitere Infos zum Event und zur Anmeldung
unter https://www.dogdanceteam-saar.de


Auch Thema auf SR1 am 27.02.2020 in der Sendung 'Hallo Saarland'.

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