Feuerwehrmänner bekämpfen einen Waldbrand (Foto: pixabay / skeeze)

Südfrankreich: Urlauber nach Waldbränden in Sicherheit

  16.07.2019 | 14:55 Uhr

In Südfrankreich ist gestern in der Nähe von Perpignan ein schwerer Waldbrand ausgebrochen. Das Feuer hat mehrere Camping-Plätze bedroht. Tausende Urlauber, darunter auch Deutsche, mussten kurzfristig in Sicherheit gebracht werden. Am Abend war das Feuer dann unter Kontrolle. Die Waldbrandgefahr in Südfrankreich bleibt aber bestehen.

SR-Korrespondentin Sabine Wachs berichtet über den Waldbrand.

Wegen eines Waldbrandes musste am Montag auch der bei Deutschen beliebte Campingplatz 'Le Dauphin' in Südfrankreich geräumt werden. Insgesamt wurden laut Behördenangaben über 2.500 Urlauber im Badeort Argelès-sur-Mer in Sicherheit gebracht. Der südlich von Perpignan gelegene Ort wird auch als 'Camping-Hauptstadt' bezeichnet. Über 150.000 Touristen verbringen dort ihren Urlaub.

Der Waldbrand war am Montagnachmittag ausgebrochen und durch heftige Winde weiter angeheizt worden. Vier Löschflugzeuge halfen mit, das Feuer zu bekämpfen. Laut den Einsatzkräften gab es "keine materiellen oder körperlichen Schäden". Die Betroffenen wurden nach Angaben regionaler Medien zwischenzeitlich in der Turnhalle einer Schule untergebracht. Wenige Stunden später konnten die Urlauber zurückkehren.

Ein weiterer Brand brach rund 90 Kilometer weiter nördlich nahe der Gemeinden Fabrezan und Ferrals aus. Hier gingen rund 300 Hektar Wald und Büsche in Flammen auf. Die Feuerwehr konnte auch diesen Brand einzudämmen. Wohnhäuser seien nicht bedroht, hieß es.


Auch Thema auf SR 1 am 16.07.2019 in der Sendung 'Hallo Saarland'.

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