Saugroboter (Foto: SR)

Saug-Wischroboter im Test

  20.10.2021 | 09:19 Uhr

Der Herbst - so schön bunt wie er sein kann. Man schleppt sich aber auch wieder mehr Dreck ins Haus. Wie schön wäre das, wenn jemand für uns das Putzen erledigen würde! Wie wäre es mit einem Saug- und Wischroboter? Stiftung Warentest hat die neuesten Modelle getestet.

Saugroboter sind eine schöne Sache. Während sie die Trockenreinigung von Teppichen und glatten Böden übernehmen, kann man sich einen Kaffee gönnen oder etwas anderes erledigen. Mittlerweile verrichten diese kleinen Helferlein schon in vielen Haushalten ihren Dienst. Seit einiger Zeit gibt es zudem die Hilfsgeräte als Kombination Saug- und Wischroboter.

Die Stiftung Warentest hat vor zwei Jahren schon einmal einige Geräte getestet. Jetzt gibt es neue Testergebnisse von Saug- und Wischrobotern. Das Ergebnis: Nur wenige überzeugen, nur drei Geräte - zwei Kombis und ein reiner Saugroboter - erhalten die Note 'Gut'.

Saug-Wischroboter im Test
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Saug-Wischroboter im Test
Die Stiftung Warentest hat Saug- und Wischroboter getestet.

Der Test

Warentest hat zwölf Putzroboter einiges erledigen lassen. Im Test mussten sie - wie im normalen Haushalt - Teppiche und Hartböden säubern. Dafür wurden Mineralstaub ausgesiebt, lange Haare, Fasern und kleine Hutmuttern verteilt. Außerdem wurde getestet, wie hygienisch sich die Staubbox entleeren lässt und was die Absaugstation bringt. Und ganz wichtig für die Verbraucher*innen: Wie lange hält der Akku und wie gut kommt der kleine Roboter mit Hindernissen klar? Und gerade jetzt: Wie hoch ist der Stromverbrauch?

Wie funktionieren die Saug- und Wischroboter?

Eines vorweg: Man braucht keine Angst zu haben, dass der Saug-Wischroboter immer mit demselben schmutzigen Wasser die ganze Wohnung wischt. Die Geräte haben einen Tank mit Frischwasser und hinten ist eine Reinigungsplatte, an die ein Reinigungstuch angeklettet wird. Bei der Arbeit pumpt der Roboter immer wieder aus dem Tank klares Wasser in dieses Tuch und zieht die Reinigungsplatte über den Boden.

Es wird nicht nass gewischt, sondern feucht, d.h. der Wischroboter zieht einen leichten, feuchten Film über den Boden, der von selbst trocknet. Das ist eher etwas für den täglichen Gebrauch, um den leichten Oberflächenschmutz zu entfernen. Ist der Boden stark verschmutzt (oder wude schon länger nicht mehr gesäubert), dann sollte man besser doch wieder zum Wischmopp greifen und den Boden selbst mit Muskelkraft reinigen.

Umfahren von Hindernissen

Eigentlich sollen die Saug- und Wischroboter Hindernisse erkennen und umfahren. Das ist aber immer noch ein Problem. Auch bei den neuen Geräten mit Hinderniserkennung klappt es nur mäßig. Ein Weinglas zum Beispiel wurde nicht erkannt und durch den Raum geschoben oder beim Vorbeifahren leicht touchiert. Und Vorsicht bei herabhängenden oder herumliegenden Handykabeln: Saug- und Wischroboter 'fressen' diese gerne und fahren sich daran fest.

Mehr Infos im aktuellen Heft 11/2021 oder unter www.test.de


Auch Thema auf SR 1 am 20.10.2021 in der Sendung "Dein Vormittag im Saarland".

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