Wes und sein Vater Elijah, die neuen schwarzen Puppen in der US-Ausgabe der «Sesamstraße». Sie sollen ein Zeichen gegen Rassismus setzen. (Foto: picture alliance/dpa/Sesame Workshop | Zach Hyman)

Schwarze Puppen setzen Zeichen gegen Rassismus

  01.04.2021 | 11:07 Uhr

In der berühmten Kindersendung 'Sesamstraße' setzen zwei neue Puppen in den USA ein Zeichen gegen Rassismus. Bei den neuen Figuren handelt es sich um den dunkelhäutigen Vater Elijah und dessen Sohn Wes. Die Macher der 'Sesamstraße' wollen damit Familien helfen, mit ihren Kindern offen über Rassismus zu reden.

Die seit 1969 existierende US-Serie 'Sesamstraße' gilt als Maßstab für Bildungsprogramme. Die Sendung ist in mehr als 150 Ländern zu sehen. Mit den neuen afroamerikanischen Puppen wollen die Macher über Rassismus sprechen und aufklären.

Jeanette Betancourt sitzt in der Führungsetage des 'Sesame Workshop' in New York, der die 'Sesamstraße' produziert. Sie betont, dass man dort jedes Problem durch die Augen eines Kindes betrachten wolle: "Kinder sind nicht farbenblind. Sie bemerken als Kleinkinder schon Unterschiede in der Hautfarbe und entwickeln auch sehr früh ein Identitätsgefühl."

Genau darauf ziele die Kampagne ab, erläuterte Betancourt: "Indem wir zu den notwendigen Gesprächen ermutigen, können wir Kindern dabei helfen, ein positives Selbstwertgefühl zu entwickeln und die Identität anderer zu wertschätzen."


Auch Thema auf SR 1 am 29.03.2021 in der Sendung 'Abendrot' und am 04.04.2021 in 'Domino'.

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