Selbstbräuner mit verbotenen Stoffen?

Selbstbräuner mit verbotenen Stoffen?

  04.10.2021 | 13:01 Uhr

Selbstbräuner sind praktisch, wenn man schnell braun werden möchte. Influencer*innen benutzen sie auch mal als Sommersprossenersatz oder Lipliner. Aber die chemische Bräune beinhaltet einen Stoff, der krebserregend ist. Das hat das Team von "Offen un' ehrlich" herausgefunden.

Leicht gebräunt sehen wir entspannter aus, und schlanker, und meistens einfach schöner - zum Teil liegt das sicher daran, dass die Bräune vom Urlaub kommt. Aber wenn man gerade nicht ans Meer kann, kommt die Bräune eben auch mal aus der Tube oder der Spraydose. Das sieht man aktuell auch im Netz bei Influencer*innen.

Das Team von "Offen und ehrlich", dem Youtube-Kanal von UnserDing, hat sich Selbstbräuner mal genau angesehen und festgestellt: Harmlos ist das Zeug nicht. Es enthält verbotenen Stoffe. Wenn eine Tube zu lange und warm herumsteht oder im Badezimmerschrank liegt, entwickelt sich aus dem im Selbstbräuner enthaltenen DHA (Dihydroxyaceton) das krebserregende Formaldehyd, immerhin 64 mg pro Kilogramm.

DHA reagiert mit der obersten Hautschicht und ist der Wirkstoff, der für die Bräuning der Haut zuständig ist. Durch diese Reaktion und eben auch zu langes Aufbewahren des Selbstbräuners entwickelt sich Formaldehyd.

Wie kann man dem entgegenwirken? Ganz einfach: Den Selbstbräuner im Kühlschrank aufbewahren; dann verlangsamt sich der Formaldehydabspaltungsprozess deutlich.

Das ganze Video mit weiteren Infos gibt es bei "Offen un' ehrlich" auf Youtube.

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