Scheckübergabe: Rekordspende von Dillinger und Saarstahl für Herzenssache e.V. (Foto: SR 1 / Marc-André Kruppa)

Rekordspende für Herzenssache e.V.

  09.09.2021 | 18:23 Uhr

Einen solch hohen Scheck bekam 'Herzenssache' noch nie: 520.000 Euro haben die Unternehmen Saarstahl und Dillinger für die Opfer der Hochwasserkatastrophe gespendet!

Angesichts der Flutkatastrophe haben die Beschäftigten von Saarstahl und Dillinger die Aktion "Eine Stunde für Menschen in Not" gestartet: Sie haben Arbeitsstunden und auch Urlaubstage gespendet. Die wurden von den Unternehmen in Geld umgerechnet. So kam bereits eine enormer Betrag zusammen, der dann von den Unternehmen noch verdoppelt worden ist auf die Summe von 520.000 Euro!

SR 1 Programmchef und Herzenssache-Beauftragter des SR, Thomas Rosch, konnte den entsprechenden Scheck in Dillingen von Joerg Disteldorf, Personalvorstand von Dillinger und Saarstahl und Vertreter der Betriebsräte beider Unternehmen, entgegennehmen.

Rekordspende für Herzenssache
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Rekordspende für Herzenssache
SR 1 Reporter Marc-André Kruppa war bei der Scheckübergabe dabei.

Rekordspende

Es handelt sich um die höchste Spende eines Unternehmens in der über 20-jährigen Geschichte von "Herzenssache"!

"Wir sind stolz auf die große Spendenbereitschaft und überwältigt von der gespendeten Summe, so Joerg Disteldorf. „Die Solidarität in der Belegschaft ist sehr groß und verdient unsere Anerkennung. Wir danken allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für das eindrucksvolle Gelingen der Spendenaktion."

Und Michael Fischer, Konzernbetriebsratsvorsitzender der SHS - Stahl-Holding-Saar, unterstreicht: „Wir haben erstmals eine gemeinsame Aktion von Dillinger und Saarstahl auf den Weg gebracht – und das mit einer großen Resonanz. Danke an alle Kolleginnen und Kollegen für die eindrucksvolle Beteiligung.“

Hilfe für die Opfer der Flutkatastrophe

Das Geld fließt Herzenssache e.V. unter dem Stichwort 'Hochwasserkatastrophe' zu. „Vielen Dank für diese enorme Hilfsbereitschaft“, so Rosch. „Mit den Spendengeldern möchten wir die Opfer der Flutkatastrophe entlasten und ihnen schnell Hilfe bieten. Unter anderem unterstützen wir den Aufbau einer Anlaufstelle für Familien in Bad Neuenahr-Ahrweiler sowie Camps und Ferienfreizeiten für Kinder und Jugendliche aus den betroffenen Regionen, um ihnen Ablenkung vom Geschehenen zu bieten.“

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