Jung-Eichhörnchen (Foto: Monika Pfister - Eichhörnchen in Not)

Rettung für Eichhörnchen in Not

Nadja Dominik   18.02.2020 | 09:45 Uhr

Junge Eichhörnchen, die erst im Spätsommer auf die Welt kommen, haben im Winter kaum Überlebenschancen. Sie sind auf die Hilfe der Menschen angewiesen. Monika Pfister widmet sich in ihrer Auffangstation genau diesen Fällen.

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SR1-Reporterin Nadja Dominik hat Monika Pfister in ihrer Eichhörnchen-Auffangstation in Heusweiler besucht.

Eichhörnchen bekommen normalerweise zweimal im Jahr Nachwuchs: im Frühjahr und spätestens im Hochsommer. Da unsere Sommer aber immer länger und heißer werden, bekommen die Nager mittlerweile auch im September noch Junge. Ohne menschliche Hilfe schaffen es die Kleinen kaum durch den Winter: Sie seien noch nicht in der Lage, Vorräte anzulegen, sagt Monika Pfister. Sie betreibt in Heusweiler eine Auffangstation für Eichhörnchen.

Im Gegensatz zu anderen Tieren suchen Eichhörnchen aktiv Hilfe beim Menschen. Monika Pfister erzählt, sie habe immer wieder die Beobachtung gemacht, dass Jungtiere, die ihre Mutter verloren haben, beim Menschen am Bein hochkrabbeln. "Das macht nur das Eichhörnchen", sagt sie.

Eichhörnchen-Junges wird gefüttert (Foto: Monika Pfister - Eichhörnchen in Not)


Was tun, wenn man ein hilfebedürftiges Eichhörnchen gefunden hat?

Eichhörnchen in Not
Monika Pfister
Heusweiler
0176-22326996
m.facebook.com/EichhoernchenInNotSaar

Eichhörnchen, die nach Hilfe suchen, seien kurz vor dem Verhungern, erklärt Monika Pfister. "Solche Tiere bitte nicht zurücksetzen!", betont die Expertin.

Man sollte den Nagern sozusagen als 'Erste Hilfe' Wärme spenden und sich dann schnell um professionelle Hilfe kümmern.


Auch Thema auf SR 1 am 18.02.2020 in der Sendung 'Hallo Saarland'.

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