Helfer-Versorgung im Flutwassergebiet

Mit Informationen von Oliver Buchholz   27.07.2021 | 09:21 Uhr

Seit über einer Woche wird im Flutwassergebiet beim rheinland-pfälzischen Ahrweiler im Akkord aufgeräumt. SR -Reporter Oliver Buchholz ist weiterhin mit den Maltesern aus Saarlouis vor Ort, um die vielen Helferinnen und Helfer zu versorgen.

Dem Malteser-Team stehen weder fließendes Wasser, noch Strom aus dem Verteilernetz zur Verfügung, berichtet SR -Reporter Oliver Buchholz. Deswegen läuft seit Tagen das Stromaggregat auf Hochtouren, damit die Feldküche auch betrieben werden kann. Morgens stellt das Helfer-Team frischen Kaffee zur Verfügung. Beschäftigt sind die Freiwilligen den ganzen Tag über. Nach dem Frühstück beginnt nahtlos die Vorbereitung des Mittagsessens. Heute: frisch gemachte Frikadellen mit Erbsen und Möhren als Gemüse und Kartoffelpüree - Joghurt mit Früchten als Nachtisch. Abends gibt es dann Nudelsalat mit Wienerwürstchen. Das saarländische Malteser-Gruppe umfasst derzeit ca. 10 Personen, die ungefähr 50 bis 60 Helfende mit Mahlzeiten versorgen können.


Eine "gespenstige Lage"

Die Verwüstung in dem Hochwassergebiet sei immer noch überall zu sehen, schildert Oliver Buchholz: "Meterhohe Schuttberge auch hier, direkt hinter unserem Einsatzort." An den Wegesrändern stapele sich überall noch Müll. Man könne auch noch Autos finden, die in Zäunen hängen.

Die Einsatzfahrzeuge wirbelten immer wieder Staub auf, der dann die Sicht trübe. In den Orten selbst herrsche dabei eine regelrechte Stille. Insgesamt beobachtet Oliver Buchholz eine "gespenstige Lage".


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Aaron Klein ist mit dem THW seit Montag im Katastrophengebiet bei Ahrweiler im Einsatz. Zusammen mit seinen Kolleginnen und Kollegen vom Ortsverband St. Ingbert stellt er die Kommunikation per Funk sicher. Aaron selbst leistet Pressearbeit in der THW-Führungsstelle und bekommt dort das volle Ausmaß der Zerstörungen mit.

Ein Thema in der Sendung SR 1 'Dein Vormittag im Saarland' am 27.07.2021.

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