Blumenladen (Foto: Sebastian Knöbber)

Einzelhandel durch Corona unter Druck

  10.11.2020 | 12:15 Uhr

Anders als im Frühjahr dürfen die Geschäfte im Einzelhandel beim aktuellen Teil-Lockdown geöffnet bleiben. Es gilt die Regelung: maximal ein Kunde pro zehn Quadratmeter Verkaufsfläche. Diese Kundenzahl wird zurzeit bei vielen noch nicht mal erreicht. Es fehlt die Laufkundschaft - auch wegen der geschlossenen Gastronomie.

Dem Einzelhandel fehlt die Laufkundschaft
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Dem Einzelhandel fehlt die Laufkundschaft

Ein Wochentag in der Innenstadt von Saarbrücken in diesem Corona-November. Die Gastronomiebetriebe sind geschlossen und viele Geschäfte, die geöffnet haben, sind wie leer gefegt. Eine kleine Befragung unter den Kunden, die unterwegs sind, ergibt: Viele besorgen vor allem Lebensmittel und Gegenstände für den aktuellen Bedarf. Einige sind auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken. Und dann gibt es noch die Menschen, die in den Einzelhandelsgeschäften unterwegs sind, um sie gezielt zu unterstützen.

Kaum Laufkundschaft, keine Kunden aus Frankreich und Luxemburg

Viele Betreiber sind froh, dass sie diesmal nicht ganz schließen mussten und dass ihre Stammkunden zu ihnen halten. Durch die geschlossene Gastronomie gibt es allerdings deutlich weniger Laufkundschaft - vor allem ab dem Nachmittag. Die Stimmung ist im Moment sehr traurig, die Stadt ist sehr, sehr leer", so eine Ladenbesitzerin. Zudem fehlten auch die vielen Kunden aus Frankreich und Luxemburg, die sonst normalerweise nach Saarbrücken kommen.

Der Appell: Vor Ort einkaufen

Um einigermaßen über die Runden zu kommen, bleibt den Ladenbesitzern momentan nichts anderes übrig, als an die Saarländer zu appellieren, in den Geschäften vor Ort einzukaufen – um so vielleicht noch den einen oder anderen Kunden dazuzugewinnen.


Auch Thema auf SR 1 am 10.11.2020 in der Sendung "Hallo Saarland"

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