Lars Ohlinger in Metz (Foto: Privat)

Das Corona-Tagebuch aus Grand Est

Impressionen aus Metz von Lars Ohlinger   19.05.2020 | 15:38 Uhr

Lars Ohlinger ist Mitglied der SR-Wirtschaftsredaktion und lebt mit seiner Frau und drei Töchtern in Metz. Seit der Sperrung der Grenze und den immer strikteren Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Frankreich lebt die Familie - wie alle Menschen in Frankreich - fast in einer Art Hausarrest. In seinem Tagebuch dokumentiert er für den SR die aktuelle Situation in Grand Est, aber auch ganz persönliche Eindrücke aus dem unmittelbaren Erleben inmitten einer schwer betroffenen Region.

2. April 2020
Folge 1: Metz schläft und kämpft
Seit drei Wochen bin ich zu Hause, in Montigny-lès-Metz. Die Zeit ist eigentlich recht schnell vergangen und immer noch versuchen wir uns in der Familie vorzumachen, dass wir wissen, wann es ein Ende der Corona-Krise gibt - und dass wir damit eigentlich nicht viel zu tun hätten. Doch die Einschläge, wenn man es so nennen will, kommen näher.


9. April 2020
Folge 2: Lustiges Alltagsleben?
Jetzt bin ich seit vier Wochen zu Hause und die normalen Dinge werden in Frankreich immer mehr zur Herausforderung. Allerdings stellt sich bei mir auch inzwischen so eine Art Galgenhumor ein. Lachen ist ja auch eine Art von Medizin.


17. April 2020
Folge 3: Ferien, Familie, ab ans Meer?
Vielleicht ist es irgendwie doch ganz schön im Haus-Arrest, selbst wenn es inzwischen schon fünf Wochen sind? Nehmen wir doch einmal die positiven Seiten der Situation: In der Region Grand Est haben die Kinder seit dieser Woche Ferien, was also für uns bedeutet, nicht mehr jeden Tag gleich von früh an Aushilfslehrer spielen zu müssen.


27. April 2020
Folge 4: Zurück ins Paradies
Nach fünfeinhalb Wochen Homeoffice durfte ich wieder zurück an meinen Arbeitsplatz nach Saarbrücken. Es ist ungewohnt, aber einfacher als gedacht.


19. Mai 2020
Folge 5: Das Leben kehrt zurück
Die Einwohner von Metz sind wieder auf den Straßen, zahlreich. Das erste Wochenende mit offenen Geschäften, nach den starken Corona-Einschränkungen, war in der Innenstadt für viele unserer Freunde, aber auch für mich einerseits schön, andererseits aber auch beängstigend.

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