Kinoplakat "AD ASTRA" (Foto: Twentieth Century Fox)

AD ASTRA - Zu den Sternen

  19.09.2019 | 00:00 Uhr

Genre: Science Fiction 2019, USA
Regie: James Gray
Darsteller: Brad Pitt, Donald Sutherland, Tommy Lee Jones, Liv Tyler u. a.
FSK: ab 12 Jahren
Länge: 123 Minuten
Start: 19. September 2019


Astronaut und Raumfahrt-Ingenieur Major Roy McBride (Brad Pitt) ist ein Einzelgänger. Bei der Arbeit ist er immer hochkonzentriert und gelassen, doch im Privatleben ist er kaum zu einer echten Bindung fähig.

Szene aus "AD ASTRA" (Foto: Twentieth Century Fox)

Sein Vater Clifford McBride (Tommy Lee Jones) ist vor 20 Jahren zu einer Mission ins All aufgebrochen, um nach außerirdischem Leben zu forschen – nach einigen Jahren brach allerdings der Kontakt ab. Und niemand kann mit Gewissheit sagen, was aus Clifford und seiner Crew geworden ist, die zuletzt um Neptun kreisten.

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Als die Erde von gefährlichen elektromagnetischen Stürmen aus dem All heimgesucht wird, wendet sich die zuständige Weltraum-Behörde an Roy und eröffnet ihm, dass ein Zusammenhang zwischen diesen Stürmen und der eigentlich verloren geglaubten Forschungsstation seines Vaters vermutet wird.

Roy soll eine Botschaft ins All senden, in der Hoffnung, dass sein Vater darauf reagiert, wenn er denn noch leben sollte. Dafür muss Roy aber selbst in den Weltraum aufbrechen, denn diese Nachricht kann nicht von der Erde aus gesendet werden.

Auf seiner Reise enthüllt Roy Geheimnisse, die die menschliche Existenz und unseren Platz im Universum in Frage stellen.

Szene aus "AD ASTRA" (Foto: Twentieth Century Fox)


'Per aspera ad astra' sagte schon Seneca: Durch Strapazen gelangt man zu den Sternen. In diesem Science-Fiction-Abenteuer gelangt die Hauptfigur nicht nur in die Weiten des Alls, sondern auch in die Tiefen ihrer selbst. Das bringt Hauptdarsteller Brad Pitt eindrucksvoll auf die Leinwand. Zudem hat Kameramann Hoyte van Hoytema diese Reise in grandiosen Bildern eingefangen, wie er es auch schon bei Christopher Nolans Weltraumdrama 'Interstellar' getan hat, diesmal vermischt mit Bildern, die Rover vom echten Mond und der Marsoberfläche aufgenommen haben.

Bei seiner Premiere bei den Filmfestspielen in Venedig Ende August 2019 kam das Vater-Sohn-Weltraum-Drama bei den Kritikern gut an.


Auch Thema auf SR 1 am 19.09.2019 in der Sendung 'Dein Vormittag im Saarland'.

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