Flöckchen mit Jungtier (Foto: Ursula Blügel)

FLÖCKCHEN hat Nachwuchs bekommen

  10.05.2019 | 18:27 Uhr

Das bekannte Albino-Känguru FLÖCKCHEN im Neunkircher Zoo ist Mutter eines schneeweißen Jungtieres geworden. Jetzt wird für das Kleine ein passender Name gesucht. Bis 2. Juni könnt Ihr Vorschläge einreichen.

Im Neunkircher Zoo leben seit 23 Jahren Bennett-Kängurus. In der kleinen Gruppe kamen schon zahlreiche Jungtiere auf die Welt, die nach ungefähr einem halben Jahr den Beutel ihrer Mütter verlassen. 2017 war zum ersten Mal ein schneeweißes Albino-Jungtier dabei, das damals den Namen 'Flöckchen' bekam.

Im letzten Frühjahr zog mit 'William' das erste männliche weiße Känguru im Gehege ein. Und mit Spannung wurde auf Nachwuchs gewartet. Nicht vergebens: Flöckchen hat ein schneeweißes Junges, das schon immer öfter den Beutel verlässt!

Albino-Känguru FLÖCKCHEN mit Känguru Baby (Foto: Heribert Brendel )
FLÖCKCHEN hat Nachwuchs (Foto: Heribert Brendel )

Wie soll das Junge heißen?

Noch weiß man nicht, ob das ungefähr neun Monate alte Jungtier ein Männchen oder Weibchen ist. Und einen Namen hat es auch noch nicht. Deshalb geht der Neunkircher Zoo, wie damals bei Flöckchen, ab sofort auf Namenssuche. Der Name sollte für ein Männchen und Weibchen passen, sowie an die ursprüngliche australische Heimat angelehnt sein.

Bis Sonntag, 2. Juni 2019, kann man Namensvorschläge einreichen:

  • per E-Mail an andres@neunkircherzoo.de,
  • per Post an den Neunkircher Zoo, Zoostraße 25, 66538 Neunkirchen
  • oder an der Zookasse unter dem Stichwort „Flöckchen im Mutterglück“.

Eine Jury im Zoo wird aus allen Einsendungen den Namen auswählen und in den nächsten Wochen bekanntgeben.

Bennett-Kängurus

Bennett-Kängurus, auch Rotnackenwallabys genannt, stammen ursprünglich aus Australien und Tasmanien. Sie sind eine mittelgroße Känguru-Art. Kopf und Rumpf werden bis zu einem Meter lang, der Schwanz bis zu 75 Zentimeter. Ausgewachsene Tiere werden bis zu 19 Kilo schwer. Die Tragzeit bei Bennett-Kängurus beträgt rund 30 Tage. Das Neugeborene, anfangs nur so groß wie ein Gummibärchen, verbringt seine ersten neun Lebensmonate fast komplett im Beutel der Mutter und wird mit einem Jahr erst entwöhnt.

Flöckchen, William und ihr Junges haben ein schneeweißes Fell, eine rosafarbene Nase und rötliche Augen - also die typischen Merkmale eines Albinos. Diese besondere Laune der Natur kommt nur sehr selten vor, und die Wahrscheinlichkeit, dass überhaupt ein Albino geboren wird, liegt bei nur 1:20.000.

Weiße Bennett-Känguru-Familie im Neunkircher Zoo (Foto: Ursula Blügel)


Auch Thema auf SR1 am 12.05.2019 in der Sendung 'Domino'.

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