Kai Mehler füttert seine Schafe (Foto: SR / Uwe Jäger)

Vom Herd zur Herde

mit Informationen von Uwe Jäger   01.04.2021 | 16:31 Uhr

Der Gastronomie geht es jetzt in der Coronakrise sehr schlecht. Die Restaurants sind geschlossen und so sieht sich mancher Mitarbeiter nach Alternativen um. Kai Mehler, der eigentlich eine gutgehende Kochschule betreibt, züchtet jetzt zum Beispiel Schafe.

Kai Mehler ist nicht nur Meisterkoch und Europameister der Patissiers, normalerweise bietet er in seiner Kochschule "Kochkultur" mehr als 100 Kurse pro Jahr an für Hobby- und Profiköche. Doch Corona hat auch seinen Alltag auf den Kopf gestellt.

Mehler hat die Krise allerdings genutzt, um sich einen Traum zu erfüllen. Er hat seine Kochschule coronabedingt auf Eis gelegt und seine Passion für die Schäferei entdeckt.

SR1-Reporter Johann Kunz hat Kai Mehler besucht
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SR1-Reporter Johann Kunz hat Kai Mehler besucht
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Fünf Tiere leben derzeit auf seinem großen Grundstück in Reinheim. Und vor ein paar Wochen gab es sogar Nachwuchs. Am liebsten hätte er 40 bis 50 Muttertiere. Und wenn Geld keine Rolle spielen würde, hätte er auch Spaß daran, Schäfer zu lernen.

Immerhin: Für Mehler sind die Schafe ein wichtiger Ausgleich in Coronazeiten. Normalerweise war er wöchentlich 60 bis 70 Stunden in seiner Kochschule eingespannt. Das sei aber leider zeitweise bis auf Null heruntergegangen, erzählt er. Nach dem Lockdown soll es aber wieder weiter gehen: "Dadurch sucht man sich halt Arbeit, die man parallel zu den Kochkursen machen kann."


Auch Thema auf SR 1 am 01.04.2021 in der Sendung 'Hallo Saarland'.

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