14.02.2021: Das Kernkraftwerk Fukushima Daiichi der Tokyo Electric Power Co. in der Präfektur Fukushima (Foto: picture alliance/dpa/kyodo |)

Zehn Jahre nach Fukushima

  11.03.2021 | 09:10 Uhr

in Seebeben, dann ein Tsunami und schließlich der Super-GAU von Fukushima: Die Katastrophe von 2011 prägt die Region im Osten Japans noch heute, und aus den Köpfen ist sie noch lange nicht verschwunden.

Am 11. März 2011 war nach einem Tsunami das Atomkraftwerk im japanischen Fukushima außer Kontrolle geraten. Große Mengen Radioaktivität wurden freigesetzt, über 100.000 Menschen mussten die Region verlassen. In Deutschland gingen Hunderttausende auf die Straße und verlangten ein Abschalten der Meiler hier. Bundeskanzlerin Angela Merkel lenkte nur gut ein halbes Jahr nach einem Beschluss zu längeren Laufzeiten für die Anlagen ein: Ältere Meiler wurden vorzeitig abgeschaltet, die Laufzeiten insgesamt bis maximal 2022 begrenzt.

Zehn Jahre nach Fukushima
Wut und Wiederaufbau


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Samstag, 13. März 2021, 17.30 bis 18.00 Uhr: Die Reportage
Fukushima
Vor zehn Jahren schaute die ganze Welt auf das Atom-Unglück im japanishen Fukushima. Seitdem wurden Städte wieder aufgebaut, Schutzmauern errichtet, die Arbeiten in dem havarierten Kernkraftwerk von Fukushima fortgesetzt. Das Thema in Kathrin Erdmanns langer Reportage am Samstag Nachmittag.

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