Unfallauto (Foto: pixabay/PublicDomainPictures)

Fahrerflucht - kein Kavaliersdelikt

  16.10.2018 | 00:00 Uhr

Fast täglich hört man von Vorfällen, bei denen Autos beschädigt werden, aber der Verursacher verschwunden ist. Fahrerflucht ist jedoch kein Kavaliersdelikt. Aber wie kommt es dazu, dass Autofahrer sich vom Unfallort entfernen? Und wie verhält man sich richtig?

Ne enge Straße, viele Autos an der Seite geparkt: Da kann es mal passieren, dass wir nen Seitenspiegel erwischen. Oder beim Einkaufen auf dem Parkplatz vor dem Supermarkt eine Sekunde nicht aufgepasst und zu schwungvoll die Tür geöffnet und das Auto nebenan erwischt. Was in solchen Fällen zu tun ist, erklärt Christoph Hertwig, Fachanwalt für Vekehrsrecht.

"Zettel an der Scheibe reicht nicht"
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"Zettel an der Scheibe reicht nicht"

Wie kommt es jedoch, dass Autofahrer flüchten? In Deutschland ist bekanntermaßen jeder für solche Fälle versichtert. Verkehrs-Psychologe Axel Uhle erklärt, dass unter anderem Angst vor den Folgen oder Überforderung Gründe sein können. Oft unterschätze der Fahrer aber auch einfach die Höhe des Schaden. Das heißt, der Unfallverursacher glaubt, es sei nichts passiert und verlässt daraufhin den Unfallort.

Über dieses Thema wurde auch in der SR 1 Sendung "Balser & Mark. Dein Morgen" vom 16.10.2018 berichtet.

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