Logo Jugendherberge (Foto: dpa/Patrick Seeger)

Existenzängste bei den saarländischen Jugendherbergen

Renate Wanninger / Onlinefassung Jessica Sproß   22.05.2020 | 10:15 Uhr

Die Coronakrise trifft Saarlands Jugendherbergen schwer. Durch stornierte Buchungen bleiben die Einnahmen aus. Seit dem 18. Mai gibt es zwar erste Lockerungen und Zimmer dürfen wieder vermietet werden, aber die strengen Hygiene- und Abstandsregeln gelten weiterhin. Und das hat Folgen.

Die Betreiber der Jugendherbergen freuen sich darüber, ihre Herbergen wieder für Besucher öffnen zu dürfen. Allerdings bleibt die Haupteinnahmequelle derzeit noch aus, da mit den Schließungen der Schulen mehrere hundert Klassenfahrten abgesagt worden sind.

SR 1 Reporterin Renate Wanninger im Gespräch mit Andrei Lehene
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SR 1 Reporterin Renate Wanninger im Gespräch mit Andrei Lehene

Außerdem sind die Öffnungen und die damit einhergehenden Vorlagen mit reichlich mehr Aufwand verbunden: Tische müssen auseinander gestellt werden und auch Essen darf nicht mehr in Büffetform angeboten werden.

Doch die Betreiber zuversichtlich. Nach vielen Rückschlägen durch Kündigungen und Kurzarbeit in Zeiten von Corona geht es nun endlich wieder etwas bergauf. Und sie rechnen im Juni mit weiteren Lockerungen.


Mehr Informationen zu diesem Thema

Ein Thema in der Sendung 'SR 1 - Dein Vormittag' am 22.05.2020.

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