Ein Mähdrescher bei der Ernte (Foto: dpa)

Weniger, aber größere Bauernhöfe

Simin Sadeghi   05.10.2018 | 14:00 Uhr

Fast jeder zweite Bauernhof im Saarland musste in den vergangenen 20 Jahren schließen. Das sei aber kein Grund zur Besorgnis, sagt der Bauernverband Saar. Es gebe zwar weniger, dafür größere Bauernhöfe im Saarland.

Bauernhofsterben im Saarland
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Bauernhofsterben im Saarland

Vor allem die kleinen Höfe hat es getroffen. Den Bauernhof mitten im Dorf gibt es kaum noch. Nach Angaben des Hauptgeschäftsführers des Bauernverbandes Saar, Hans Lauer, liegt das zum einen daran, dass die Arbeitsbelastung für Landwirte immer mehr steige - durch Auflagen und Dokumentationsvorschriften. Zum anderen erwirtschafteten kleinere Bauernhöfe nicht mehr genug Geld für große Investitionen. Das führe dazu, so Lauer, dass immer weniger junge Menschen den Betrieb ihrer Eltern übernehmen wollen.

Bewirtschaftete Fläche unverändert

Dieser Strukturwandel habe aber kaum negative Auswirkungen auf das Saarland. Die bewirtschaftete Fläche im Saarland sei in den vergangenen Jahren nicht gesunken. Die verbliebenen Betriebe sind größer geworden.

Nach Angaben des Bauernverbandes Saar ist die Produktionsleistung bei Milchviehbetrieben sogar gestiegen. Besorgniserregend sei es eher, dass durch den Strukturwandel Produktionszweige wie die Schweinehaltung verloren gegangen sind.


Auch Thema auf SR 1 am 05.10.2018 in der Sendung 'Hallo Saarland'.

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