Der Desktophintergund von Windows (Foto: SR)

Windows 7 geht in Rente

  09.01.2020 | 00:00 Uhr

Nach über zehn Jahren endet die technische Unterstützung für Windows 7. Für das Betriebssystem aus dem Hause Microsoft werden keine Updates mehr angeboten. Nutzer sollten daher jetzt einiges beachten.

Verpackung des Microsoft-Betriebssystems Window 7.
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Verpackung des Microsoft-Betriebssystems Window 7.

Egal, ob auf der Arbeit oder auf dem privaten Rechner zuhause - für viele ist es ein täglicher Begleiter: Windows 7. Am 14. Januar 2020 endet nach über zehn Jahren der Support für das Betriebssystem von Microsoft. Das bedeutet: Es gibt auch keine Sicherheitsupdates mehr. Solche Updates sorgen nicht nur dafür, dass der PC ohne Probleme läuft, sondern sie schützen auch vor Hackerangriffen aus dem Internet. Die Wahrscheinlichkeit, dass nun Sicherheitslücken entdeckt und ausgenutzt werden ist sehr hoch. Daher sollte man besser zu einem aktuellen Betriebssystem wechseln, das mit Updates versorgt wird, rät Axel Vahldiek von der Computerzeitschrift c't.

Welche Möglichkeiten gibt es?

Trotz zweier Nachfolger (Windows 8 und Windows 10) hat die 7er Version immer noch einen Marktanteil von knapp über 25 Prozent. Für alle, die dem System bisher treu geblieben sind, gibt es nun folgende Möglichkeiten: Sie können sich für ein Upgrade von Windows 7 auf Windows 10 entscheiden oder ein neues Gerät mit vorinstalliertem Windows 10 anschaffen. Wer unzufrieden mit Microsoft ist, kann den Zeitpunkt auch nutzen, um sich für die Konkurrenz von Apple oder Linux zu entscheiden.

Upgrade auf Windows 10

Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, sollte seine Daten am besten vorher auf einem externen Datenträger speichern, rät Vahldieck. Dann kann man die Sache ganz entspannt angehen.

Der einfachste Weg ist ein Upgrade auf die aktuellste Version. Wer seinen Installationsschlüssel von Windows 7 noch besitzt, kann damit die entsprechende Variante von Windows 10 installieren. Dies ist kostenlos auf der Seite des Microsoft-Supports möglich. Die Sache kostet nur Zeit. Mit dem dort hinterlegten Tool wird geprüft, ob das System für das Upgrade geeignet ist und lädt dies im laufenden Betrieb herunter. Nach einem Neustart ist der Rechner wieder auf dem neusten Stand und Windows 7 in der wohlverdienten Rente.

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Das Ende von Windows 7
Am 14. Januar 2020 wird die technische Unterstützung für das Betriebssystem Windows 7 endgültig eingestellt. Das bedeutet, in Problemfällen wird es keine technische Unterstützung mehr geben. Auch neue Sicherheitsupdates werden nicht mehr veröffentlicht - was vor allem heißt: Sicherheitslücken werden nicht mehr geschlossen.


Auch Thema auf SR 1 am 09.01.2020 in der Sendung 'Balser & Mark. Dein Morgen'.

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