Eier (Foto: pixabay (CC0))

Rund ums (Oster-)Ei

  31.03.2021 | 12:25 Uhr

Eier haben gerade Hochsaison: Hühner legen um Ostern herum viele Eier. Die werden dann gefärbt und versteckt oder sie kommen in Kuchen verarbeitet, als Brotaufstrich, weich- oder hartgekocht bei uns auf den Tisch. Es gibt so viele Möglichkeiten, das Produkt "Ei" zu verarbeiten. Dabei tauchen auch immer wieder Fragen auf. Die haben wir Theresia Weimar-Ehl von der Verbraucherzentrale des Saarlandes gestellt.

Sind gefärbte Eier ungesund?

Was ist eigentlich, wenn die Eierfarbe in das Ei dringt? Ist das noch gesund?
Frau Theresia Weimar-Ehl von der Verbraucherzentrale des Saarlandes sagt: kein Problem. Die handelsüblichen Lebensmittelfarben sind grundsätzlich unbedenklich. Allergiker können allerdings auf bestimmte Farbstoffe reagieren. Diese Farben müssen aber auch gekennzeichnet sein. Wenn die Lebensmittelfarbe in das Ei eindringt und das Eiweiß beziehungsweise Eigelb sich verfärbt, kann man das Ei unbedenklich essen.


Der Eidotter ist grün-grau. Wie kommt das?

Wenn Eier zu lange gekocht werden, verbindet sich das Eisen im Eidotter mit dem Schwefel im Eiklar. Es bildet sich Eisensulfid. Das hat eben eine grünliche Farbe. Das Ei ist aber nicht giftig, sondern man kann es ohne Angst verzehren.


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Infos zu den Themen Färben, der Eidotterfarbe und Abschrecken.


Soll ich ein Ei abschrecken?

Bei hartgekochten Eiern ist es sogar besser, sie nicht abzuschrecken. Durch das kalte Wasser öffnen sich die Poren der Eierschale, Wasser könnte nach innen treten. Dadurch sind die Eier nicht mehr so lange haltbar. In der Regel heißt das: Ein hartgekochtes abgeschrecktes Ei hält zwei Wochen, ein hartgekochtes nicht abgeschrecktes Ei vier Wochen im Kühlschrank.


Thema auf SR 1 am 31.03.2021 in der Sendung "SR 1 Dein Vormittag im Saarland"

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