Matthias Maurer mit dem Logo der Mission Cosmic Kiss am Anzug. (Foto: picture alliance/dpa/ESA | Nicole Fischer)

Preisträger: ESA und die beiden Astronauten Thomas Pesquet und Matthias Maurer

  09.09.2021 | 12:40 Uhr

Der Große Deutsch-Französische Medienpreis 2021 geht an die Europäische Weltraumorganisation ESA und die beiden Astronauten Thomas Pesquet und Matthias Maurer. Das haben die Mitglieder und Partner des Deutsch-Französischen Journalistenpreises (DFJP e.V.) entschieden. Die Auszeichnung wird in einer feierlichen Zeremonie in der Landesvertretung Nordrhein-Westfalens vergeben.

Der Große Deutsch-Französische Medienpreis 2021 geht an die Europäische Weltraumorganisation ESA und die beiden Astronauten Thomas Pesquet und Matthias Maurer. Das haben die Mitglieder und Partner des Deutsch-Französischen Journalistenpreises (DFJP e.V.) entschieden. Die Auszeichnung wird in einer feierlichen Zeremonie in der Landesvertretung Nordrhein-Westfalens vergeben.

Zur Begründung sagten der bisherige Vorstandsvorsitzende des Preises, Professor Thomas Kleist, und sein Nachfolger, der Intendant des Saarländischen Rundfunks (SR), Martin Grasmück, man wolle auf diese Weise ein Zeichen für die internationale Zusammenarbeit und die Bedeutung von Wissenschaft für den gesellschaftlichen Dialog setzen: „Die Corona-Pandemie hat uns allen einmal mehr gezeigt, wie zerbrechlich der Planet geworden ist und dass die großen Herausforderungen der Menschheit nicht mehr im nationalen Rahmen zu lösen sind.“ Dazu zähle neben der Bekämpfung des Coronavirus an erster Stelle der fortschreitende Klimawandel.

„Mit dem Blick aus dem Weltall können sich Thomas Pesquet und Matthias Maurer ein unmittelbares Bild vom Zustand der Erde machen. Durch ihr Expertenwissen, ihre Interviews und zahlreichen Beiträge in den Medien tragen sie außerdem ganz wesentlich dazu bei, vielen Menschen das Verständnis für wissenschaftliche Zusammenhänge näher zu bringen“, betonte Kleist. Die ESA sei ein europäisches Vorzeigeprojekt und die aktuelle Mission stehe in besonderer Weise für die deutsch-französische Zusammenarbeit.

Im Übrigen, so SR-Intendant Martin Grasmück, verbinde Wissenschaft und Qualitätsjournalismus das gemeinsame Ziel, durch Forschung beziehungsweise Recherche sowie durch die kontinuierliche Überprüfung von Fakten, falschen Erzählungen und Verschwörungstheorien den Boden zu entziehen.

Der Deutsch-Französische Journalistenpreis (DFJP) wurde 1983 zum 20. Jubiläum des Élysée-Vertrages zwischen Deutschland und Frankreich ins Leben gerufen. Er gehört heute zu den wichtigsten Medienpreisen in Europa; Mitglieder sind das Deutschlandradio, Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF), France Télévisions, ARTE, Deutsche Welle (DW), France Médias Monde, Le Républicain Lorrain, Deutsches Städte-Network (DSN), Radio France, Saarbrücker Zeitung, Google Deutschland GmbH, SaarLB, Kalodion GmbH, Gustav-Stresemann-Institut (GSI), Deutsch-Französisches Jugendwerk (DFJW), Deutsch-Französische Hochschule (DFH), Fondation Robert Schuman, die Stiftung Genshagen sowie der Saarländische Rundfunk (SR) als Federführer.

Weitere Informationen unter:
www.dfjp.eu
Facebook: Deutsch-Französischer Journalistenpreis – DFJP / PFAJ e.V.
Twitter: @DFJP_PFAJ
Tel.: 0681/602-2407
E-Mail: info@dfjp.eu

www.esa.int / www.esa.de / www.esa.fr
Pressekontakt ESA: Bernhard L. von Weyhe
Twitter: @ESA / @ESA_fr / @ESA_de
E-Mail: bvw@esa.int

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