Foto: dpa / Bildfunk

Saarland gegen das Coronavirus gewappnet

  03.04.2020 | 19:18 Uhr

In China greift nach wie vor das sogenannte Choronavirus um sich. In Japan, Südkorea und Thailand wurden bereits Infektionen nachgewiesen. Sogar in den USA gibt es einen bestätigten Fall. Im Saarland wurden daher Vorkehrungen getroffen, falls das Virus auch nach Europa kommen sollte.

Thomas Treinies aus dem SR1-Team erklärt, wie sich das Saarland gegen das Virus wappnet.
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Thomas Treinies aus dem SR1-Team erklärt, wie sich das Saarland gegen das Virus wappnet.

Das Gesundheitsministerium des Saarlandes bestätigt: Die Behörden sind vorbereitet und es gibt keinen Grund zur Verunsicherung. Wenn es einen Verdachtsfall bei uns geben sollte, kommt der Patient in ein Einzelzimmer mit eigenem Bad. Das Krankenhauspersonal würde ihn dann mit entsprechender Schutzkleidung, Atemschutz, Schutzbrille und Handschuhen behandeln. Dieser Schritt kann von jedem Krankenhaus im Saarland realisiert werden.

Wird ein Fall bestätigt oder als wahrscheinlich eingestuft, werden die Maßnahmen verstärkt. Dann kommt der Patient in ein Isolierzimmer mit Schleuse. Außerdem hat das Saarland einen Vertrag mit dem Land Hessen. Dort sitzt nämlich der Ständige Arbeitskreis der Kompetenz- und Behandlungszentren für Krankheiten durch hochpathogene Errger. Von diesem Arbeitskreis würden gegebenenfalls auch wir im Saarland profitieren.

Auch Thema auf SR 1 am 24.01.2020 in der Sendung "Hallo Saarland".

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