Gottesdienstbesucher tragen einen Mundschutz (Foto: picture alliance/Josef Vostárek/CTK/dpa)

Bistum legt Schutzkonzept für Gottesdienste vor

Oliver Buchholz   29.04.2020 | 09:30 Uhr

Am Donnerstag gibt es wieder ein Gespräch von Kanzlerin Merkel mit den Ministerpräsidenten über die bisherigen Corona-Maßnahmen. Ein Thema u.a.: die Feier öffentlicher Gottesdienste. Das Bistum Trier hat ein Schutzkonzept für Gottesdienste vorgelegt, das bereits ab kommenden Sonntag gelten könnte.

Gottesdienste wieder besuchen?
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Gottesdienste wieder besuchen?
Das Konzept des Bistums Trier zu den Gottesdiensten

Vor allem die Feier von Sonntagsgottesdiensten und Beerdigungen soll schrittweise mit hohen Auflagen wieder möglich sein. Das Bistum Trier schreibt Schutzmasken für alle Gläubigen und einen Mindestabstand von zwei Metern vor. Für den Empfang der Kommunion muss eine Einbahnstraßenregelung getroffen werden. Deshalb komme auch nicht jede Kirche, sondern nur solche mit mehr als einem Gang und mindestens zwei Türen in Frage.

Nur mit Anmeldung

Weiterhin dürfen nur Gläubige kommen, die sich zuvor angemeldet haben. Die Anzahl wird begrenzt. Ein Einlassteam muss den Eingang kontrollieren, dort soll auch Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt werden.

Auch Gottesdienste im Freien sollen möglich sein. Taufen, Trauungen, Firmungen und die Feier der Erstkommunion bleiben weiterhin verboten. Auch wenn die Bundes- und die Landesregierung Gottesdienste wieder erlauben würden, müssten hauptamtliche Seelsorger und die ehrenamtlichen Gremien darüber beraten und entscheiden, ob, wo und wie Gottesdienste nochmal stattfinden können.

Auch Thema auf SR 1 am 29.04.2020 in der Sendung "Dein Vormittag".

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