Geldscheine mit der Illustation einer Figur, die eine Waage in der Hand hält. (Foto: SR/Pixabay)

Bußgelder im Ausland können teuer werden

  17.07.2021 | 00:00 Uhr

Wer mit dem Auto ins Ausland fährt, sollte sich auch dort an die Verkehrsregeln halten. Denn Bußgelder können nicht nur die Urlaubslaune verderbern, sondern auch ein großes Loch in die Urlaubskasse reißen.

Bußgelder können im Ausland richtig teuer werden, sagt Andreas Hölzel vom ADAC. Hier ein paar Beispiele von vielen, die wir so in Deutschland nicht kennen:

In Österreich wird es teuer, wenn zwei Unfall-Parteien schon bei einem Sachschaden die Polizei rufen. Dann wird nämlich eine so genannte Blaulicht-Steuer in Höhe von 36 Euro kassiert.

In Italien gilt es eine knallharte Promille-Regel: Dort drohen ab 1,5 Promille am Steuer Geldstrafen bis zu 6000 Euro; manchmal sogar Haft. Im schlimmsten Fall kann der PKW sogar beschlagnahmt und zwangsversteigert werden.

In der Schweiz sind Geldbußen bis zu 10.000 Schweizer Franken keine Seltenheit. Kommt dann noch der so genannte Raser-Tatbestand dazu, dann drohen außerdem mindestens ein Jahr Haft und die Einziehung des Fahrzeugs.

In Spanien muss jedes Auto zwei Warndreiecke mit sich führen. Das gilt auch für Mietwagen. Eine weitere Besonderheit gibt es in Spanien noch: Wer sein Bußgeld innerhalb von 20 Tagen bezahlt, bekommt 50 Prozent Rabatt.


Auch Thema auf SR 1 am 17.07.2021 in der Sendung 'Dein Samstag im Saarland'.

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