Eine Verkäuferin befüllt die Regale in einer Bäckerei (Foto: dpa)

Morgens in der Bäckerei

  03.04.2020 | 09:14 Uhr

Besorgungen zu machen ist ja erlaubt. Der Gang zum Bäcker gehört für viele dazu. Dort warten schon am frühen Morgen leckere Brötchen, frisches Brot und noch mehr feine Sachen auf uns. Aber in der jetzigen Corona-Zeit fragen sich manche, wie sieht es da mit Keimen aus?

Brot ist keimfrei

Mehr Informationen von Hans-Jörg Kleinbauer vom Bäckerinnungs-Verband des Saarlandes.

Also, zuhause das Brot noch einmal in den Ofen zu schieben, um eventuelle Keime abzutöten, macht keinen Sinn, sagt Hans-Jörg Kleinbauer vom Bäckerinnungs-Verband des Saarlandes. Denn das Brot ist ja schon bei mehr als 220 Grad Hitze gebacken worden. Es ist somit keimfrei.

Daran ändert sich auch beim Transport ins Geschäft nichts. Dabei kommt das Brot mit niemandem in Berührung. Zudem wird sehr auf Hygiene geachtet, in diesen Tagen ganz besonders.

Handschuhe sind problematisch

Ob die Bäcker und Bäckerei-Verkäufer Gesichtsmasken tragen, entscheidet jeder für sich, da gibt es keine offizielle Empfehlung. Handschuhezu tragen ist nicht empfehlenswert, so Kleinbauer, die sind eher unhygienisch. Denn Hände kann man schnell waschen und desinfizieren. Handschuhe wäscht man nicht. Daher finden sich auf ihnen im Zweifel mehr Keime als auf den Händen.

Geänderte Öffnungszeiten

Was den Bäckerein zu schaffen macht, ist der sinkende Umsatz, weil die Einnahmen aus dem Café-Betrieb fehlen. Als Folge muss Personal eingespart werden. Und weil die Kundschaft am Nachmittag zudem stark zurückgeht, schließen viele Filialen daher bereits früher als sonst.


Auch Thema auf SR 1 am 03.04.2020 in der Sendung 'Balser & Mark. Dein Morgen'.

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