Halogenlampe (Foto: imago/blickwinkel)

Halogenlampen verschwinden aus den Regalen

  03.09.2018 | 00:00 Uhr

Um Energie zu sparen verbietet die Europäische Union den Verkauf ineffizienter Leuchtmittel. Nach der Glühbirne sind seit 1. September nun Halogenlampen an der Reihe.

Es ist die letzte Stufe der sogenannten EU-Lampenverordnung: Künftig dürfen in allen EU-Staaten keine Halogenlampen mehr produziert und nur noch alte Bestände verkauft werden. Genauer gesagt: Das gilt nur für Halogenlampen in Kolbenform und mit ungebündeltem Licht. Weiterhin verfügbar sind hingegen Halogenstäbe mit abgeflachtem Stecker, die etwa in Schreibtischlampen oder in Deckenleuchten eingesetzt werden.

Energiesparlampen und LEDs deutlich effizienter

In den Regalen finden sich jetzt hauptsächlich Energiesparlampen und LEDs. Um eine Energiesparlampe zu produzieren, wird laut Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen zwar etwa zehnmal so viel Energie benötigt wie für die Herstellung einer Halogenlampe. Durch die lange Lebensdauer und den wesentlich geringeren Stromverbrauch im Betrieb - lediglich 30 Prozent des Verbrauchs einer Halogenlampe - werde dies jedoch mehr als ausgeglichen. Das Energiesparpotential von LEDs ist laut Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz sogar noch größer. Gegenüber Glühbirnen verbrauchen sie demnach bis zu 90 Prozent weniger Strom.

Entsorgt werden können die Halogenleuchtmittel laut Verbraucherzentrale über den Hausmüll. LED-Lampen und Energiesparlampen müssen hingegen über Sammelstellen entsorgt werden.

Audio

"Betroffen sind nicht alle Halogenlampen"
Audio [SR 1, (c) SR 1 Henning Mohr, 03.09.2018, Länge: 01:42 Min.]
"Betroffen sind nicht alle Halogenlampen"
Seit dem ersten September verbietet die Europäische Union den Verkauf "ineffizienter Leuchtmittel". Dazu gehören auch eine ganze Reihe Halogenlampen. Welche Modelle genau betroffen sind und welche noch käuflich sind, klären Balser & Mark mit SR 1-Reporter Henning Mohr.

Über dieses Thema wurde auch am 03.09.2018 in der Sendung "Balser & Mark. Dein Morgen" auf SR1 berichtet.

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