Äpfel und ein Glas Saft (Foto: pixabay/rawpixel)

Apfelschorle im Test

  28.03.2019 | 10:00 Uhr

24 Apfelsaftschorlen hat Stiftung Warentest auf den Prüfstand gestellt. Nur eine Sorte bekam das Testurteil "gut" - etwa jede Dritte ist "mangelhaft".

Apfelschorle im Test
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Apfelschorle im Test
Mehr Informationen dazu von Svantje Waterstrat von der Stiftung Warentest.

Beim Test achteten die Prüfer auf verschiedene Faktoren. Für ein sehr gutes Urteil mussten die Schorlen vollmundig, sehr aromatisch und komplex sein. Außerdem achteten die Tester auf Farbe und Trübung der Getränke.

Die Note "Gut" hat Stiftung Warentest nur für eine Apfelschorle von Aldi Nord vergeben. Damit gewann die Schorle nicht nur in der Kategorie "Apfelschorlen mit Apfelsaft aus Konzentrat", sondern ging als Sieger aus dem Test hervor. In der Kategorie "Apfelschorlen ausschließlich aus Direktsaft" erreichte die naturtrübe Apfelschorle von Proviant mit dem Urteil "befriedigend" den ersten Platz.

Zwei Schorlen aus Direktsaft mangelhaft

Die Gründe für die schlechten Urteile sind sehr vielschichtig: Zu wenig Aroma, zu viele Enzyme, Verderb der Äpfel im Gange, am falschen Ende an Zutaten gespart. Schlusslicht des Gesamttests und der Kategorie "Apfelschorlen mit Apfelsaft aus Konzentrat" ist von Rhön Sprudel "Apple Plus, Apfel Schorle". Bei den Schorlen aus Direktsaft teilen sich die "Apfelschorle klar" von Dennree und die "Apfel Streuobst-Schorle" von Ostmost den letzten Platz.


Auch Thema auf SR 1 am 28.03.2019 in der Sendung "Dein Vormittag im Saarland" .

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